AT Fotografie Folge 10: Time for Timelapse

Das Thema  Timelapse ist nicht ohne. Man braucht nicht nur sehr viel Geduld und Zeit um die Aufnahmen zu erstellen, sondern auch die richtigen Lichtverhältnisse und Einstellungen. Wenn man aber diese Hürden überwunden und die Aufnahmen im Kasten hat, fragt man sich sicherlich, wie man jetzt so einen Film erstellt? Es gibt von Adobe zwei Möglichkeiten. Einmal mit Premiere Pro oder mit Photoshop. Premier Pro ist sicherlich die Bessere Wahl von den beiden, aber wenn man z.B. wie ich nur Photoshop besitzt und kein Creative Cloud Abo hat, greift man halt zu den Mittel die man zur Verfügung hat.

Da ich aktuell wieder eine Timelapseaufnahme erstelle, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein Videotraining produziert. Indem erkläre ich wie man mit seine RAW Bilder für ein Timelapse Film vorbereitet,  wie man diese dann in Photoshop läd und anschließend rendert.

Das Fertige Timelapse  Video wird demnächst auf meinem YouTube Kanal erscheinen. Da ich diesmal mehrere Aufnahmen verwenden möchte, dauert das Ganze doch ein Wenig länger bis es veröffentlicht ist. Daher kann man auch auf meinem Kanal die anderen Timelapse Videos von mir anschauen, oder meine Photoshop Tutorials bzw. Tipps und Tricks zu Photoshop.

AT Fotografie Folge 6: Augen umfärben mit Photoshop

In dieser Folge zeige ich euch eine Methode wie man Augen mit Photoshop schnell umfärben kann. Dabei wird einmal eine Auswahl mit dem Auswahlelipsewerkzeug vorgestellt und einmal mit dem Maskierungsmodus. Mit der Einstellungsebene Farbton/Sättigung werden dann die Augen in die gewünschte Farbe umgefärbt.

Für dieses Tutorial “Augen umfärben mit Photoshop” verwendete ich Adobe Photoshop PS6. Der Zeitaufwand ist sehr gering und geht doch sehr fix.  Viel Spaß beim nachmachen!

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AT Fotografie Folge 5: Camera RAW, Pfadwerkzeug, freistellen, schärfen

In diesem Video Tutorial behandel ich verschiedene Themen auf einmal. Dabei stelle ich kurz und knapp Camera RAW vor, wie ich dort RAW Bilder entwickle (auf die schnelle Art) . Danach wird mit dem Bild gezeigt, wie man diese in Photoshop, unter Verwendung des Pfadwerkzeug, das Bild freistellt. Zum Schluss werden dann noch drei verschiedene Methoden zum Schärfen des Bildes vorgestellt, die selber häufig nutze.

Allgemeine Infos zu dem Workshop

Der Workshop ist relativ ausführlich und geht um die 32 Minuten.  Der Schwerpunkt liegt darin, wie man ein Bild für sein Photoshop Composing vorbereitet, sie entwickelt, freistellt und schärft.  Es stellt  meinen eigenen Workflow dar, den ich für solche Bilder im Allgemeinen verwende, wenn ich Stock Images für ein Photoshop Composing vorbereite.

Umgang mit dem Pfadwerkzeug

Um mit dem  Pfadwerkzeug richtig freizustellen, braucht es doch viel Übung, um wirklich damit umgehen zu können. Es empfiehlt sich daher, verschiedene Übungen bzw. “Freisteller” mit diesem Werkzeug zu mache, um einfach ein Gefühl und Routine hinein zu bekommen. Es ist eines der Werkzeuge die ich selber oft nehme in Photoshop, neben dem Schnellauswahl- Werkzeug. Belohnt wird man mit einer sauberen Maske und man spart sich im Nachhinein sehr viel Zeit beim Ausbessern der Maske.

Die richtige Schärfe

Um ein Bild die richtige Schärfe zu verleihen gibt es, wie beim kochen, verschiedene Methoden. So verhält sich das auch bei Photoshop. Es gibt immer verschiedene Filter die dem Bild Schärfe verliehen. Dabei ist aber auch immer auf die Dosierung zu achten. In dem Video stelle ich drei Filter vor die bei Photoshop mit an Bord sind. Der Unscharf Maskieren Filter, den Hochpass Filter und der Selektiver Scharfzeichungsfilter. Dies sind in der Regel die gängigsten Schärfesfilter die man häufig anwendet. Persönlich schärfe ich in Camera RAW die Bilder vor und nehme dann den Unscharf Maskieren Filter oder den Hochpass Filter. Damit erziele ich die schärfe, die ich für meine Bilder haben möchte.

Probiert es einfach selber mal aus. Schaut auch auf meinem Youtube Kanal vorbei, dort findet man noch andere Workshop zu dem Thema Photoshop von mir. Oder schaut einfach mal auf meinen Stock Image Account bei Deviantart vorbei. Dort könnt ihr euch meine Stock Bilder zum üben runter laden.

AT Fotografie Folge 4: Composing – Regen erzeugen mit Photoshop

In diesem Video Tutorial zeige ich eine Technik wie man Regen erzeugen mit Photoshop, für ein Composing, erzeugen kann.

Innerhalb von nicht einmal 15 min und ungefähr in 20 Schritten, kann man sich Regen in Photoshop selber basteln. Ihr könnt auch den Regen als Photoshop Brush bei mir auf der Deviantart Seite runter laden.

AT Videotraining Folge 3: Freistellen mit dem Schnellauswahlwerkzeug

In diesem Videotraining geht es um das freistellen einer Person mit dem Schnellauswahlwerkzeug für ein Photoshop Composing. Als Beispiel verwende ich dabei ein aktuelles Composing Projekt, an dem ich momentan arbeite. Es soll in diesem Video gezeigt werden wie mit Hilfe des Schnellauswahlwerkzeug eine Person schnell und sauber freistellen kann und diese dann in ein anderes Bild importieren kann.

Danke an Rebecca von liam-stock, für das Bild http://liam-stock.deviantart.com/

Das Schnellauswahlwerkzeug von Photoshop

Das Schnellauswahlwerkzeug ist eine schnelle Methode um Gegenstände, Objekte oder Menschen in Photoshop freizustellen. Es wird gezeigt wie man mit diesem Werkzeug eine Person freistellen kann und mit Hilfe der Kante Verbessern Funktion die Auswahl verbessern kann. Am Ende gibt es noch ein paar Tipps wie man die Maske noch optimieren kann.

Habt ihr Fragen oder möchtet ihr einen Kommentar hinterlassen? Dann schreibt sie bei YouTube in den Kanal oder benutzt das Kontaktformular oder schaut bei Facebook vorbei und schreibt mir dort.

AT Videotraining Folge 2: Grundlage Retusche

In diesem Video werden die gängigsten Retusche Werkzeuge kurz vorgestellt und ihre jeweilige Funktionsweise anhand eines Bildes erklärt. Das Training richtig sich an die Zielgruppe der ambitionierten Beginner, die noch am Anfang von Photoshop stehen und seine Funktionen kennen lernen möchten. Dabei wird hier keine Beauty Retusche gezeigt! Sondern nur wie man störende Objekte/Dinge in einem Bild entfernen kann!

Die normale Retusche kann jeder Fotograf anwenden der Störende Elemente in seinen Aufnahmen entfernen möchte. In diesem Videotraining zeige ich wie man z.B . störendes Graffiti entfernt, ohne das es später jemand bemerkt, das retuschiert wurde. Für die Bearbeitung  der Bilder wurde Adobe Photoshop CS6 verwendet, daher kann es bei älteren Versionen zu Abweichung in bei den Werkzeugen oder Einstellungen kommen.

Habt ihr Fragen oder möchtet ihr einen Kommentar hinterlassen? Dann schreibt sie bei YouTube in den Kanal oder benutzt das Kontaktformular oder schaut bei Facebook vorbei und schreibt mir dort.

AT Videotraining Folge 1: Focus Stacking

Was ein Focus Stacking Bild ist und wie man es in Photoshop bearbeitet, habe ich ja hier hier in einem Beitrag ausführlich erklärt. Wer es nachlesen will,  der kann auf meinen  Beitrag Workshop Focus Stacking mit Photoshop gehen, der unter den Tutorials zu finden ist. Dort wird auch ausführlich erklärt wie man ein Focus Bild erstellt, was man alles bei der Aufnahme beachten muss.

In diesem Tutorial Video zeige ich euch, wie man unter Camera RAW und Photoshop ein Focus Stacking Bild zusammenfügt. Ich erkläre die einzelnen Schritte wie man erst RAW Bilder entwickelt und sie dann als Ebenen von Camera RAW in Photoshop hineinladen tut. Weiter erkläre ich wie man die einzelnen Ebenen zu einander ausrichten kann und wie sie dann mittels Photoshop so überblendet werden, dass die gewünschten Bereiche scharf dargestellt werden.

Mehr Videos und Photoshop Tips und Tricks könnt ihr auf meinem YouTube Kanal euch ansehen. Besucht ihn doch und wenn ihr wollt hinterlässt doch einen Kommentar.

 

Workshop: Focus Stacking mit Photoshop

Bei diesem Workshop geht es um den Bereich der Makro Fotografie, genauer gesagt um das Thema des sogenannten Focus Stacking.

Falls man sich frägt was Focus Stacking genau ist, folgt jetzt eine kurze Erklärung über diese Methode.

Wer schon einmal Makro Bilder fotografiert hat, weiß sicherlich, das der Schärfebereich sehr klein ist. Alles um den fokussierten Punkt /Bereich herum geht in das Unscharfe über. Kurz gesagt, es fehlt der Aufnahme an Tiefenschärfe. Da hilft es auch nicht wenn man abblendet, also eine kleine Blende wählt. Dies hättet bei der Makrofotografie eher einen negativen Effekt, als das sich etwas verbessern würde. Die Qualität des Bildes würde sich eher verschlechtern als das die gewünschte Tiefenschärfe zu Vorschein kommt.

Um den Unterschied zwischen einer offenen und geschlossenen Blende zu verdeutlichen, habe ich hier als kurzen Exkurs, eine normale Aufnahme (kein richtiges Makro) mit zwei unterschiedlichen Blenden erstellt. Dies soll den Unterschied verdeutlichen, welche Rolle die Blende bei Fotografien spielt. Dabei habe ich eine Blende von 2,5 und einer Blende 8 gewählt. Wenn man den Hintergrund betrachtet sieht man eindeutig den Unterschied. Bei der Blende 2,5 ist der Hintergrund weicher und wirkt viel ruhiger als es bei einer der Blende 8 ist. Zu sehen ist auch das die Pilze und das Moos schärfer abgebildet wurden als bei der Blende 2,5.

Blenden-Vergleich
Abbildung 1 Blenden Vergleich

Bei der Makrofotografie ist es eher so, dass man eher zu einer offenen Blende tendiert als zu einer geschlossenen. Pauschal kann man sagen, dass bis zu einer Blende 8 die Qualität noch in Ordnung ist. Ein weiteres Abblenden (also die Blende wird weiter geschlossene) führt eher zu einer verschlechterten Bildqualität. Am besten man testet es selber einmal und vergleicht die gemachten Aufnahmen miteinander.

Das Focus Stacking

Kommen wir wieder zu dem eigentlichen Thema das Focus Stacking (FS). Um einen schönen Schärfeverlauf bei den Makrofotografien zu bekommen, behilft man sich der Methode des FS. Diese hat den Vorteil, dass man mehr Tiefenschärfe bei Makrofotografien hineinbekommt und selbst bestimmen, kann wie weit (also tief) dieser gehen soll.

Wer sich schon der HDR Fotografierens beschäftigt hat, für den dürfte das Prinzip des FS nicht wesentlich neu sein. Wie bei einer HDR Aufnahme, macht man auch beim Focus Stacking mehrere Aufnahmen hintereinander und fügt sie später am Computer zusammen. Der Unterschied der beiden Methoden ist dieser, dass man bei HDR Fotografie den Schwerpunkt auf eine Aufnahmeserie mit unterschiedlichen Belichtungszeiten legt. Bei FS Methode sind es die verschieden Fokuspunkte die man selber setzt. Es gilt auch hier zu beachten ist, dass für die Aufnahmen ein stabiles und fest positioniertes Stativ verwendet wird.

Was sollte man beachten, wenn mein ein Focus Stacking machen will?

  • Ein Makro Objektiv mit einem leicht gängigen Fokusring
  • Stabiles Stativ
  • Fester Untergrund
  • Kabelauslöser
  • Windstille – falls man draußen in der Natur fotografiert
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung

Wenn man die Punkte beachtet und abgehakt hat, geht es nur zum nächsten Schritt über. Man baut nun alles auf und positioniert das Stativ und schaut das alles stabil steht. Danach montiert man die Kamera und richtet sie dann auf das Objekt aus. Hat man dies erledigt und das Stativ nochmals auf seine Standfestigkeit überprüft, erstellt man sich am besten einen Plan, wo man die Fokuspunkte setzen möchte. Man sollte sich im Vorfeld schon überlegen, welchen Bereich man scharf auf dem Bild abgebildet haben möchte und wie die Aufnahme später dann aussehen soll.

Die Belichtungsmessung

Bevor man beginnt, sollte man eine Belichtungsmessung mit der Kamera vornehmen. Dabei stellt man in der Menüwahl den Modus Zeitautomatik (AV oder A) ein und wählt die gewünschte Blende. Die Kamera gibt dann die Belichtungszeit an, die man sich merken sollte. Man stellt nun auf den Manuellen Modus (M) um. Die vorher gemessene Belichtungszeit und die gewählte Blende überträgt man nun in diesen Modus. Bei meinen letzten Aufnahmen ist es mir auch passiert, dass ich nicht auf den manuellen Modus umgestellt hatte. Dadurch war bei der Aufnahmeserie ein Bild dabei, das etwas dunkler war als die anderen. Grund dafür war die neue Berechnung der Belichtungszeit der Zeitautomatik. Das Ganze stellt keine große Tragödie dar, denn wenn man in RAW fotografiert kann man dies immer noch korrigieren. Es ist jedoch mit einem gewissen Mehraufwand verbunden, der sich vorab vermeiden lässt.

Das Fokussieren

Der Nächste Schritt wäre dann das Fokussieren. Eine Methode ein Makrobild scharf zu fokussieren wäre folgende:

  • auf manuellen Fokus stellen (MF)
  • falls vorhanden IS (Bild Stabilisator) ausschalten
  • Live View an der Kamera einschalten
  • Den Aufnahme Bereich auf dem Display kontrollieren
  • Gegebenenfalls das Stativ / die Kamera nachjustieren bis der richtige Aufnahmewinkel und die Position gefunden wurde
  • An der Kamera den maximalen Zoom für das Live View aktivieren (x10 Zoom oder je nach Kameramodell)
  • Manuell auf einen vorher festgelegten Anfangsschärfe Punkt fokussieren und über den Fokusring am Objektiv solang drehen bis der gewünschte Fokuspunkt scharf abgebildet ist

Die Folgende Abbildung soll beispielhaft den Workflow zeigen, den ich persönlich für meine FS Bilder verwende. Anhand dieser Abbildung erkläre ich nun meinen persönlichen Workflow bei Focus Stacking Aufnahmen.

Focus Stacking anhand eines Pilzes
Abbildung 2 Erklärung Focus Stacking

Zuerst fokussiere ich manuell auf die untere Kante des Pilzschirms. Über den Live View Modus überprüfe ich dann, ob der gewünschte Punkt scharf fokussiert ist. Dabei stelle ich bei dem Live View auf die maximale Vergrößerung ein. Wenn alles stimmt, löse ich per Kabelauslöser die Aufnahme aus (Aufnahme 1). Als kurze Ergänzung: man sollte im Kamera Menü die Spiegelvorauslösung einschalten, damit der Spiegel schon vor der Aufnahme nach oben klappt. So vermindert man weiter Erschütterungen die zu einer Minderung der Bildqualität führen kann.

Ist die Aufnahme gemacht, geht man wieder in den Live View Modus seiner Kamera und stellt wieder auf volle Vergrößerung. Dann stellt man per Fokusring an seinem Objektiv den nächst gewünschten benachbarten(!) Schärfepunkt ein (wie auf der Abbildung Aufnahme 2) und löst wieder aus. Man sollte darauf achten, dass es einen fließenden Übergang gibt, wenn ihr die Schärfepunkte wählt. Ansonsten bringt das ganze Focus Stacking nichts und man hat später beim zusammenfassen unscharfe Nahtstellen oder Bereiche. Daher sollte man lieber mehr Bilder machen mit einem kleineren Abstand der Fokuspunkte, als weniger Bilder mit einem größeren Abstand.

Besonders sollte man auch darauf achten, dass beim Einstellen der Fokuspunkte das Stativ oder die Kamera nicht verrutscht. Man sollte daher behutsam fokussieren, am besten nur mit 2 Fingern (Daumen Zeigefinger). Jede Abweichung mindert am Ende das Ergebnis und die Qualität. Mit Ruhe und Geduld kommt man gerade bei der Makrofotografie eher an sein Ziel, als durch hektische und schnelle Bewegungen. Alternativ wär noch Möglichkeit eine Makroschiene zu verwenden. Aber diese Stative sind auch relativ teuer und man müsste sich eine solche Investition genauer überlegen.

Wie man auf der Abbildung 2 zu sehen ist, habe ich sechs Fokuspunkte für den Pilz gewählt. Der Fokusbereich „Aufnahme 6“ ist dabei auf den Stil gesetzt worden, umso als Endresultat einen scharf abgebildeten Pilz zu gewährleisten. Je nachdem was man fotografiert kann man z.B. auch noch Aufnahmen vom Vordergrund machen umso noch Detail heraus zu arbeiten. Es ist dabei jedem selber überlassen, wie viele Aufnahmen er machen möchte bzw. wie viele Fokuspunkt er setzen möchte. Es kommt ja auch immer darauf, an was man fotografiert und wie es am Ende wirken soll.

Photoshop Zeit

Alle  Bilder  sind nun aufgenommen? Dann überträgt man diese nun auf seinen Computer. Um sie in Photoshop zusammen zu führen, muss man alle Bilder als Ebenen in Photoshop laden. Bridge Ebenen LadenIn Adobe Bridge wählt man dazu mit gedrückter STRG Taste die jeweiligen Bilder aus. Über den Reiter Werkzeuge -> Photoshop -> Dateien in Photoshop-Ebenen laden… ladet man die Bilder in Photoshop hinein als Ebenen.

Wenn man Adobe Lightroom besitzt, wählt man zuerst die Bilder aus und über den Reiter Foto -> Bearbeiten in -> In Photoshop als Ebenen öffnen. Die Bilder werden dann in Photoshop geladen.

ebenenDie geladenen Ebenen müssen nun in Photoshop ausgewählt werden. Mit gedrückter „Shift“ Taste wählt man in dem Fenster Ebenen alle Ebenen aus (mit linker Maustaste jeweils daraufklicken), so dass sie blau hinterlegt sind. Das Bild rechts zeigt wie es aussehen muss, wenn die ausgewählten Ebenen wurden.

Als nächster Schritt kann man zusätzlich die einzelnen Ebenen ausrichten lassen. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass man diesen Schritt macht. Persönlich habe ich aber schon feststellen müssen, dass sich bei einer Bilderserie von mir doch eine Unstimmigkeit eingeschlichen hat. Man kann sich das Ergebnis wenn man will anschauen, ist man nicht zufrieden kann man immer noch per Protokoll die Aktion alles Rückgängig machen. Unter dem Reiter Bearbeiten findet man dann die Option Ebenen automatisch ausrichten….

ueberblendenUm nun die Bilder zu überblenden und ein fertiges Focus Stacking Bild zu erzeugen, klickt man wiederum auf den Reiter Bearbeiten und wählt die die Option Ebenen automatisch überblenden…. Dort muss man die Option „Bilder stapeln“ auswählen und den Haken bei Nahtlose Töne und Farben setzen. Das ganze wird mit OK bestätigen und nun beginnt Photoshop den FS zusammen zu rechnen. Als Ergebnis kommt dann die fertige Makroaufnahme mit der gewünschten Tiefenschärfe.

Als nächstes kann man das Bild noch nach seinem Gedenken bearbeiten wie zum Beispiel Tonwerte, Kontraste und Farben anpassen, bis das Bild den eigenen Vorstellungen entspricht.

Man sieht so schwer ist es nicht, eine Makroaufnahme mit Tiefenschärfe zu erzielen. Nochmals zusammenfassen auf was man bei Focus Stacking Aufnahmen achten sollte. Man sollte als erstes Zeit und Geduld mitbringen und immer für einen festen Stand ihres Stativs sorgen. Wind ist immer ein negativer Faktor bei Makrofotografie. Daher sollten man morgens die Aufnahmen machen oder auf einen windstillen Tag abwarten, wenn man in der Natur Aufnahmen machen will. Ein Kabelauslöser ist bei Makro Aufnahmen immer Pflicht, sowie auch die aktivierte Menü-Einstellung „Spiegelvorauslösung“. Man sollte sich vorher überlegen, wo man die Fokuspunkte setzen will. Mit Feingefühl den Fokusring am Objektiv mit 2 Fingern drehen und so das Bild scharf stellen. Dabei sollte immer im manuellen Modus fotografiert werden, um eine einheitliche Serie zu erhalten. Wenn man dies beachtet, so sollte es auch ohne den Einsatz einer Makroschiene oder Fokusring Hilfsmittelchen funktionieren. Ich empfehle auch im RAW Format zu fotografieren. Es ermöglicht die nachträglichen Bearbeitung (z.B. ändern des Weißabgleichs) und die Möglichkeit verlustfrei das Bild nach seinem Geschmack anzupassen. Denken sie auch daran im manuellen Modus zu fotografieren um eine einheitliche Serie zu erhalten. Es erspart ihnen viel Zeit und Mühe die Bilder einheitlich anzupassen.

Überlegen sie sich ihren eigenen Workflow, planen sie ihre Aufnahmen gut und wie heißt es so schön: „Übung macht den Meister“. Seien sie kreativ und probieren sie viel aus, denn nur so lernt man. Zum Schluss noch mein persönlicher Workflow wenn ich ein Focus Stacking Makro Bild erstelle.Workflow

Viel Spaß beim Probieren! 

Beispielbilder Focus Stacking

 

Ihr könnt auch auf meinem YouTube Kanal ein Video zum Thema Focus Stacking finden. Dort zeig ich, wie man die Bilder in Camera RAW entwickle und sie als Stack in Photoshop zu einem Bild überblende.  Das Videotraining findet ihr hier in diesem Tutorial, auf meiner Seite.

Short tip Nr.1 – Adobe Bridge Cache löschen

Wer kennt das nicht? Die Festplatte ist randvoll und man weiß nicht woher das denn kommt. Vor dieser Situation stand ich in den letzten Tagen. Das Problem spitzt sich zu, wenn man eine SSD Festplatte benutzt die von der Kapazität her eh limitiert ist. Windows + Programme + Office schwups ist die Festplatte halb voll.

Short tip Nr.1 Adobe Bridge Cache löschen

Da ich in letzter Zeit keine neuen Programme installiert hatte und der Festplattenspeicher weiter abnahm, suchte ich mit Hilfe von Festplattenspeicher-Analysetools nach der Ursache. Schnell stellte sich heraus, dass der “User” Ordner ziemlich viel Platz wegnahm. Das Problem konnte ich sehr schnell eingrenzen und machte ich Adobe Bridge als Ursache aus.

Die Ursache: Adobe Bridge cached die Bilder 1:1 und belegt daher zusätzliches Festplattenspeicher. Um

Abbildung 1
Abbildung 1

das Problem zu lösen muss man unter Adobe Bridge auf den Reiter Bearbeiten (sh. Abbildung 1) und dann auf Voreinstellungen klicken. Alternativ kann man über den Shortcut / Tastenkombination Strg+K das Menü sofort aufrufen.

Nun öffnet sich das Voreinstellungsfenster (Abbildung 2) und dort geht man auf die Option Cache (sh.Abbildung 2).  Dort gibt es dann die unter anderem die Möglichkeiten den Cache an einem anderen Speicherort zu verschieben (z.B. auf eine 2te interne Festplatte),  die Größe einzustellen zu komprimieren oder einfach zu löschen.

Abbildung 2
Abbildung 2

Hier kann man also nach belieben einstellen, was man nun braucht. Arbeitet man jetzt viel mit Adobe Bridge und will schnell Bilder auswählen, empfiehlt es sich nicht wirklich den kompletten Cache zu löschen. Es nimmt einfach wieder Zeit in Anspruch eine Vorschau zu erstellen, d.h. Adobe Bridge wird vom Handling her etwas langsamer (um die Daten wieder laden). Wer aber Platz braucht kann auch getrost den Cache löschen.