Jungtiere im Frühjahr: Graugänse Nachwuchs 2106 am Max Eyth See

Alle Jahre wieder ist es soweit, dass die Graugänse am Max Eyth See in Stuttgart ihren Nachwuchs bekommen. Anfang April wurde schon der Startschuss gegeben, als das erste Graugänse Paar ihren Nachwuchs der Öffentlichkeit präsentierten. Die stolzen Eltern wurde dabei von den anderen Gänse auf dem Wasser auf jeden Schritt begleitet. Es sah fast so aus, als ob sie eine Art Schutzwall bildetet, um so den ersten Nachwuchs gegenüber Feinde zu schützen. Vielleicht war es auch einfach nur die Begeisterung oder die Bewunderung, dass die ersten Jungtiere nun da waren. Für einen außenstehenden Betrachter bietet so  ein Verhalten   immer einen gewissen Interpretationsspielraum. Aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich so ein Verhalten anzusehen, denn man kann auch gewisse parallelen zu anderen Spezies erkennen.

Die Zeit und die Gunst muss man nutzen und so konnte ich r schon einmal die erste Fotografien von den Graugänse Jungtieren machen. Leider  war aber das Intermezzo etwas kurz und die Eltern sind mit ihren Jungtieren weiter gezogen. Natürlich an einen Ort wo man nicht besondern gut fotografieren konnte. Aber dies ist nun mal, wenn man in der Natur fotografiert. Mit solchen Situationen muss man leben. Aus der Erfahrung ehr wusste ich, dass ich noch 1 bis 2 Wochen warten musste, bis die nächsten Jungtiere zu sehen sind. Wetter bedingt musste ich dann doch volle zwei Wochen warten, bis sich die Wetterlage wieder gebesserte hatte. Doch das Warten hat sich dann doch gelohnt denn es gab, wie erhofft, dann doch mehrere Elterntiere mit Nachwuchs.

Aufgenommen habe ich die Bilder mit einem Teleobjektiv um so noch genügen Abstand zu den Elterntiere zu halten. Nicht jedes Elterntier ist begeistert, vor allen die jungen Ganter mögen es gar nicht, wenn man sich ihrem Nachwuchs nähert. Abstand und Geduld gehören im Allgemeinen ebenso dazu, wenn man  Tiere fotografieren möchte. Zudem sollte man wissen, dass diese Tier am Max Eyth See in Stuttgart, sich in den letzten Jahren an den Menschen gewöhnt haben. Daher kann man doch etwas näher ran, als es sonst in der Natur möglich ist. Ein Teleobjektiv mit einer Anfangsbrennweite von 200-300mm reicht schon in den meisten Fällen schon gut aus, um die Tiere ohne Probleme (auch einzeln) ablichten zu können. Ansonsten sollte man viel Platz auf seiner Speicherkarte haben, schauen das der Akku voll geladen ist, Zeit und Geduld mitbringen und viele Bilder von den den Kleinen machen. Schnell werden sie groß und sind dann nicht mehr so possierlich wie an ihren Anfangstage. Danach muss man wieder ein ganzes Jahr warten, bis die Graugänse wieder Jungtiere haben. Aber dies ist ja nicht nur bei diesen Tieren so, sondern bei den anderen Tieren auch, die nur im Frühjahr ihren Nachwuchs bekommen.

 

 

Der Winter 2015 – wieder einmal kein Schnee in Sicht?

Ja, man kann jetzt schon sagen “Alle Jahre wieder…” oder nach einem Fernsehklassiker “Same procedure as every year”, fehlt es im Dezember an Schnee. In 10 Tagen ist Weihnachten und wir haben die Halbzeit des Monats Dezember erreicht. Milde Temperaturen, teilweise im zweistelligen Bereich, prägen bis jetzt den kommenden Winter. Aber man sollte ja noch geduldig sein, denn momentan haben wir ja noch offiziell Herbst und keinen kalendarischen Winter. Dieser beginnt erst zur Wintersonnenwende am 21/22 Dezember. Es gab ja Anfang Dezember mal die Hoffnung, dass wieder Schnee Einzug in Deutschland erhält, aber dies wurde ja ein paar Tage später mit einer warmen Wetterfront leidlich zu Nichte gemacht. Also heißt es doch wieder warten, bis es einmal wieder richtig schneit.

In den letzten Jahren gab es ja immer wieder kurze Phasen, an denen es für ein paar Tage geschneit hat und dieser auch liegen blieb. An diesem Tagen war ich dann unterwegs im Wildparadis Tripsdrill und habe dort unter anderem die Wölfe fotografiert. Wölfe im Schnee sind irgendwie toll und irgendwie verbinde ich das immer wieder miteinander. Daher hoffe ich, dass es noch richtig schön schneien wird um dort wieder hinfahren zu können.

Eigentlich bietet der Winter, neben dem Herbst, sehr schöne Landschaftliche Motive oder allgemeine Motive, die man fotografieren kann. Aber dies wirkt dann erst so richtig stimmungsvoll, wenn auch Schnee liegt und er richtig frostig kalt ist. Tief verschneite Schneelandschaften wie im Märchen, Eiszapfen, gefrorene Bäche und Wasserfälle, Makroaufnahmen von Schneeflocken oder ein Personen Shooting im Schnee sind nur ein paar Motive die man im Winter machen könnte. Aber, wie schon geschrieben, fehlt die wichtigste Komponente – genau, der Schnee.

Was man Momentan eher zu Gesicht bekommt ist, ist der Nebel. In den frühern Morgenstunden kurz nach oder vor Sonnenaufgang, ist die Chance hoch, eine sehr stimmungsvolle Landschaftsaufnahme zu fotografieren. Durch die tiefstehende Wintersonne, ergibt sich ein sehr weiches Licht und in Verbindung mit dem Nebel können da sehr beeindruckende Aufnahmen entstehen. Daher beschränkt sich meine fotografische Aktivitäten eher auf die Nebelfotografie und versuche diese tolle Momente als Bild und als Film fest zu halten. Wenn man die Topografische Möglichkeit besitzt und von oben herab auf Flusstäler zu schauen, so kann kann (soweit man über der Nebeldecke sich befindet) die Nebelschwaden in ihrer dynamischen Bewegung festhalten. Dabei kann man entweder direkt filmen oder man erstellt eine beeindruckende Timelapse Aufnahme, falls man einen programmierbaren Timer zur Verfügung hat. Auf meinem YouTube Kanal habe ich schon einige dieser Timelapse Aufnahmen erstellt. Wer mag, der darf mich dort auch gerne Abonnieren, auch wenn ich aktuell mit Video Veröffentlichungen etwas stark hinterher hinke.

Die Nebelbilder die ich bis jetzt in diesem Herbst/Winter 2015 gemacht habe, sind alle auf dem Kappelberg bei Fellbach entstanden. Aufgenommen mit einer Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera und mit dem Kit Objektiv 18-55mm.  Wer mehr zu meinen Bildern wissen will, der kann gerne mein kommendes E-Book “Fotografieren im Herbst” kaufen, das über Amazon erhältlich sein wird. Dort gebe ich verschiedene Tipps und Tricks gerade zu dem Thema Nebelfotografie, welches das Schwerpunktthema diese E-Books sein wird. Erhältlich wird es Anfang des Jahres 2016 sein. Aber genug Eigenwerbung gemacht, hier sind nun die Bilder die Ende November – Anfang Dezember auf dem Kappelberg gemacht habe.

Der Nebelwald am Morgen. Der Kappelberg bei Fellbach
Der Nebelwald am Morgen. Der Kappelberg bei Fellbach
Der Nebelwald - auf dem Kappelberg am Esslinger Tor
Der Nebelwald – auf dem Kappelberg am Esslinger Tor
Der Württemberg im Nebel. Rotenberg und die Grabkapelle im Nebel
Der Württemberg im Nebel. Rotenberg und die Grabkapelle im Nebel
Nebelwelten
Nebelwelten
Der mystische Nebelwald Herbst / Winter 2015
Der mystische Nebelwald

Eichhörnchen auf dem Pragfriedhof Stuttgart – Herbst 2015

Alle Jahre wieder…so könnte man diesen  Blog Eintrag wohl beginnen. Ja auch diesen Herbst gibt es wieder Eichhörnchen Bilder von mir zu sehen. Bis jetzt war ich zweimal auf dem Pragfriedhof in Stuttgart, einer meiner “Hotspots” wenn es um das Fotografieren dieser Tierchen geht.

Die Blätter färben sich nun endlich, das Laub fällt von den Bäumen und die Tiere bekommen ihre “Ohrenhaare” oder auch  Püschel genannt. Also perfekt um die possierlichen kleinen Tierchen wieder fotografieren zu können. Wie jedes Jahr ist es doch immer wieder eine Herausforderung auf dem Pragfriedhof zu fotografieren. Denn dort gibt es viele Bäume, was wiederum viel Schatten bedeutet. Aber dies ist ja mittlerweile schon bekannt und stellt auch keine größeren Probleme mehr dar.

Dieses hatte ich eher das Problem, die Eichhörnchen zu finden. Wenn ich an die vergangen Jahre zurückdenke hatte ich keine Probleme, sofort welche zu finden. So musste ich bei meiner zweiten Foto-Session den halben Friedhof absuchen, bis ich überhaupt einmal ein Eichhörnchen entdeckt hatte. Ja, mein erster Gedanke war dieser, dass sie es gewusst haben, das ich komme und sich so versteckt hielten! Aber, quatscht nach einer Weile fand ich dann doch einige Eichhörnchen und konnte die Bilder anfertigen.

An dieser Stelle möchte ich auch schon ankündigen, dass ich für mein neues Projekt https://naturbilder-magazin.de, welches ich zusammen mit Matthias Gröner betreiben werde, verschiedene Tutorials über Eichhörnchen Fotografie erstelle.  Die Seite ist aber noch im Aufbau und dürfte aber demnächst an den Start gehen. Auch in meinem kommenden E-Book – Fotografieren im Herbst, werde ich das Thema Eichhörnchen ansprechen und ein paar Informationen dazu schreiben. Bis dahin könnt ihr ja hier meine aktuellen Eichhörnchen Bilder anschauen oder schaut euch auf meinem Blog einfach um.

 

Die Trauerschwäne am Neckar

Am Neckar gibt es ein Brutpaar von Trauerschwäne, also schwarze Schwäne, die eigentlich hier in Deutschland gar nicht vorkommen. Meine Recherche ergab, dass es sich um aus der Gefangenschaft entflohene Tier handelt, die Ursprünglich nur in Australien lebten. Insgesamt gibt es wohl ca. 50 Brutpaare, die in ganz Deutschland verstreut leben. Weiter Informationen könnt ihr auf dem Wikipedia Artikel “Trauerschwan” nachlesen.

Da ich ja schon öfters Schwäne fotografiert habe und Tierfotografie zu meinem festen Portfolio in der Fotografie gehört, machte ich mich auf die Suche nach diesen Trauerschwäne. Nach einer Weile suchen fand ich dann diese Schwäne, Fluss abwärts schwimmend. Was mich doch recht verwunderte war, dass die Schwäne sofort an das Ufer kamen, als sie mich und meiner Begleitung gesehen hatten. Sie waren doch recht zutraulich und hatten wenig scheu, was auf der einen Seite toll war. Auf der anderen, könnte dies auch recht schnell zu ihrem Verhängnis werden. Nichts desto trotz waren sie recht friedlich und entspannt, nur das Männchen plusterte sich gegen Ende mal etwas auf. Bis auf meinen Daumen, der wohl mit Futter verwechselt wurde, passierte mit diesen Tieren nichts. Also perfekt zum fotografieren!

Leider war das Licht mehr als bescheiden…dicker Hochnebel. Blitzen wollte ich nicht, einfach um den Tieren nicht zu schaden oder sie zu erschrecken. Daher habe ich mich für höhere ISO Werte entscheiden zwischen ISO 800-1000. Den Qualitätsverlust nahm ich in kauf (bzw. sollte das meine Canon 70D abkönnen), da ich das Canon EF 70-300mm für die Aufnahmen verwendete und ich auch eine dementsprechende Belichtungszeit brauchte um eine Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Gerade bei Tieren ist es einfach wichtig, das man diese Regel (1/Brennweite) * Cropfaktor   = Belichtungszeit doch einhalten sollte. Tiere sind keine Modelle und in der Regel bewegen sie sich genau dann, wenn man den Auslöser drückt…

Trotz allem gab es wie erwartet einige Bilder an Ausschuss, aber trotzdem konnte ich doch noch ein paar Aufnahmen verwenden. Es war ein tolles Erlebnis diese Trauerschwäne so nah sehen zu dürfen/können. Zwar kannte ich das schon von Schwänen, die mich sogar recht nah an ihre Jungtiere heran gelassen hatten, aber das war im Stuttgarter Schlossgarten. Die Tiere sind dort an Menschen eher gewohnt, als jetzt in freier Wildbahn. Zudem, die weißen Schwäne kennt ja schon jeder, da sind doch solche Exoten wie die Trauerschwäne eine willkommene Abwechslung, vor allem für Fotografen.

 

Timelapse – Rotenberg im Nebel

Herbstzeit heißt Nebelzeit, heißt Timelapse Zeit!  Diese Jahreszeit nutze ich seit letztem Jahr auch immer dazu, Timelapse Aufnahmen anzufertigen. Gerade der Nebel finde ich persönlich immer am Schönsten, wenn man die Bewegungen durch die Aufnahme Technik besser anschauen kann.

Schon letztes Jahr hatte ich schon einige Timelapse Aufnahmen angefertigt, die man auf meinem YouTube Kanal anschauen kann. Für die Aufnahme verwendete ich auch den Kabelauslöser, den ich für die Langzeitbelichtung Aufnahmen am Uracher und Gütersteiner Wasserfall verwendet hatte. Auch für Timelapse Aufnahmen erwies sich der No-Name Kabelauslöser als zuverlässiger Helfer. Für diesen Preis leistet dieser sehr gute Ergebnisse und bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit diesem Teil.

Für die Timelapse verwendete ich die Canon EOS 70D mit dem Canon Canon EF 40mm 1:2,8 STM Objektiv, das auch endlich mal wieder zum Einsatz kommen musste. Die Aufnahme bestand aus 519 Einzelbilder die im RAW Format fotografiert wurden. Die Bilder wurden mit PS CS 6.2 dann als Film zusammengefügt und dort mit 25 Bilder pro Sekunde im HD Format gerendert.

Besucht doch mal meine YouTube Kanal und hinterlasst dort einen Kommentar, wenn ihr Anregungen habt. Bis jetzt weiß ich aber noch nicht, was für eine weiter Timelapse ich machen werde. Mein Wolkenprojekt ging etwas stark in die Hose, so dass irgendwann mal wieder neue Aufnahmen machen muss. Neue Software hab ich auch entdeckt, mit der man das “Flackern” bei Aufnahmen verschwinden lassen kann bzw. man nicht mehr mühevoll die einzelnen Bildern bei der Helligkeit anpassen muss. Die Software LRTimelapse  soll genau das verhindern und mit dieser kann man auch einen besseren Übergang von Tag zu Nacht schaffen. Aber bis man das alles so richtig beherrscht, dauert es auch noch ein gutes Stück.

Spontanes Shooting auf dem Rotenberg

Ende Oktober nutzen wir das gute Wetter und unternahmen eine kleine Wanderung vom Kappelberg nach Rotenberg zur Grabkapelle. Startpunkt war der Parkplatz beim Waldschlössle auf dem Kappelberg. Dann ging es rüber, über den Panorama Weg zum Rotenberg Spielplatz und direkt rüber zu der Grabkapelle. Diese konnte man zu diesem Zeitpunkt sogar (gegen Eintritt) besichtigen konnte.

Wenn man schon dort oben ist, kann man auch gleich ein Shooting machen. Das Licht im Herbst doch recht “weich” ist und an dem Tag es auch noch an manchen Hochnebel gab, ergab das Ganze ein recht diffuses Licht. Mit natürlichem Licht zu fotografieren ist meiner Meinung nach noch immer die schöne Variante. Aber ja, man ist immer von den gegeben Lichtverhältnissen abhängig und kann das ganze nicht so steuern wie man es gerne haben möchte. Am Ende zählt doch immer das Ergebnis und wenn dieses gut ausfällt, dann sollte man zufrieden sein. Dabei ist es egal, ob nur ein oder zwei Bilder was geworden sind. Klasse statt Masse heißt die Devise!

Hier sind nun die Aufnahmen die ich an dem Tag vor der tollen Kulisse an der Grabkapelle am Rotenberg mit der Swaantje gemacht habe. Wie schon hier geschrieben gab es an dem Tag ein recht stark weiches Licht, da es am Himmel eine Mischung aus dichten Wolken und milchigen Himmel gab. Aufgenommen habe ich die Bilder mit der Canon EOS 70D Kamera, mit dem Canon EF 70-200mm 1:4L USM und dem Canon EF 50mm 1,4 USM Objektiven.

 

Auf dem Heimweg ging auch die Sonne schon unter und wenn man schon auf der Ebene beim Kappelberg ist, so sollte man doch diesen auch betrachten. Gerade dort oben hat man einen sehr schönen Blick auf die Landschaft. Man ist ja ca. 464m über den Meeresspiegel und kann so Stuttgart sehr schön überblicken. Daher gibt jetzt zum Schluss noch ein Bild von dem Sonnenuntergang um das Gesamte “rote Shooting” Spektrum an diesem Tag, beim fotografieren, ausschöpfen zu können.

Abendstimmung im Herbst – Der Max Eyth See im Herbst

Wer meinen Blog kennt oder sogar regelmäßig diesen liest, der wird sicherlich schon wissen, dass ich seit ein paar Wochen in dem Besitz des Haida PRO II MC ND3.0 1000x Filter bin. Die letzten Aufnahmen habe ich ja in Bad Urach im September gemacht bei den beiden Wasserfällen Uracher Wasserfall und Gütersteiner Wasserfall. Diesmal wollte ich den Filter in den Abendstunden am Max Eyth See in Stuttgart mal ausprobieren, an diesem ich schon des öfteren fotografiert habe und auch schon Abendstimmung Fotografien. Meine Überlegung zu diesen Aufnahmen war diese, die Wasseroberfläche glatt bzw. milchig  zu bekommen, mit einem kräftigen Abendhimmel in seinen schönen, verschiedenen Tonabstufungen Abstufungen.

Die richtige Bildkomposition und Vorüberlegungen

Die größte Problematik die man an diesem See hat, das man nicht immer eine gut Position findet um solche Aufnahmen zu erstellen. Spuren der Zivilisation wie z.B. die Hochhäuser von Stuttgart Freiberg oder diverse Antennen oder Lichter lassen sich nicht wirklich vermeiden, dass diese in den Aufnahmen erscheinen. Durch verschiedene Positionen und Brennweite Einstellungen kann man aber doch das Gröbste aus der Ausnahme heraushalten, ohne dass am später stundenlang retuschieren muss.

Die Herausforderung: Fokussieren im Dunkeln

Ansonsten Stativ, Weitwinkelobjektiv, ND Filter und Kabelauslöser sind die Dinge die man für solche Aufnahmen braucht. Da es sehr schnell dunkel wird, sollte man doch schauen, das man vor der Aufnahmen ohne Filter manuell fokussiert und danach behutsam den Filter wieder auf das Objektiv schraubt. Um so dunkler es wird, desto schlechter kann man bei einem Standortwechsel fokussieren. Daher sollte man erst in den Live View Modus gehen, die Kamera auf den gewünschten Aufnahmebereich ausrichten und dann per Live View auf einen Fokuspunkt gehen. Sie können jetzt die Belichtungszeit verlängern, um so ein helleres Bild im Live View zu erzeugen oder sie gehen mit dem ISO Wert nach oben. Natürlich können sie auch beides zu gleich verstellen, wichtig ist nur, dass sie scharf stellen können.

Bei den Aufnahmen orientierte ich mich auf den Horizont und den Baumkronen die ich noch Schemenhaft sehen konnte. Also setzt ich meinen Fokuspunkt genau dort hin  und per 100 Prozent Ansicht im Live View konnte ich den Bereich dann manuell scharf stellen. Es ist eigentlich recht schwierig ob man wirklich scharf fokussiert hat, aber wenn man nicht wirklich voll daneben lag, verzeihen solche Aufnahmen schon den einen oder andere Fehler. Daher sollte man sich nicht soviel Stress machen, denn es wird eh vorkommen, dass man bei einer Langzeitbelichtungsaufnahme eine Bewegungsunschärfe durch einen sich wedelten Ast oder sonst was mit im Bild hat. Daher sollte man immer ein Testbild vorher machen und schauen ob alles soweit ok ist. Zuviel Zeit hat man wiederum auch nicht bei der ganzen Sache. Das Zeitfenster ist sehr limitiert  und die Lichtsituation ändert bzw. verschlechtert sich stetig. Deswegen sollte man nicht zuviel Zeit mit den Einstellungen verbringen, um eine Abendstimmung zu fotografieren. Denn nachher hat  man alles eingestellt, aber keine Bilder gemacht. Das wäre ja auch nicht der Sinn der Sache gewesen. Daher sollte man sich vorher entscheiden welche Blende man wählt und korrigiert dann die Belichtungszeit oder den ISO Wert. Diese ist meine Vorgehensweise bzw. mein Workflow wie ich solche Bilder erstelle.

Als letzter Tipp sollte man doch immer schauen, das man ein stabiles Stativ dabei hat und eine Windgeschützte stelle für die Aufnahme auswählt. Gerade Wackler in Langzeitbelichtung Aufnahmen führen dazu, dass man die Bilder getrost von der Karte wieder löschen kann.  Der Rest sollte dann mittels einem Bildbearbeitungsprogramm noch ein wenig von den Tonwerte überarbeitet werden um die Abendstimmung besser hervor zu heben.

Die Bilder zu der Abendstimmung im Herbst am Max Eyth See

Aufgenommen mit dem Canon EOS 70D mit dem EF-S 18-55mm STM Objektiv.

Abendstimmung am May Eyth See in Stuttgart
Abendstimmung am May Eyth See in Stuttgart
Abendstimmung am May Eyth See in Stuttgart
Abendstimmung am May Eyth See in Stuttgart

Die Eichhörnchen vom Hoppenlaufriedhof in Stuttgart

Wie jedes Jahr geht bei mir im Herbst die Eichhörnchen Session los. Gerade im Herbst, lassen sich die kleinen Nager sehr gut fotografieren. Diese sind damit beschäftigt ihren Winterspeck anzufressen und daher eher abgelenkt. Auf dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart wie auch auf dem Pragfriedhof, lassen sich die Kleinen recht gut knipsen. Zudem ist die Population recht groß, so das man nicht erst ewig suchen muss, bis man mal welche findet. Im Wald ist es deutlich schwieriger, diese zu finden als jetzt in Parks.

Ein paar allgemeine Worte was man beachten sollte

Natürlich sind diese Eichhörnchen an den Menschen gewöhnt und bis auf ein paar Motzer bekommt man nicht viel zu hören. Aber auch hier gilt genug Respekt den Tieren gegenüber zu bringen. Es sind immer noch Wildtiere und keine Haustiere oder Schmusetiere. Also nicht hinterher rennen, einfangen oder sonst was mit diesen machen. Wenn man sich ruhig verhält und keine hektischen Bewegungen macht, klappt das dann auch mit den Fotografien.  Man sollte sich ein Eichhörnchen aussuchen, das einen akzeptiert und nicht gleich das weite in den Bäumen sucht, wenn man bisschen näher hin geht. Das Licht bleibt immer ein großes Problem. Wo Bäume sind, da gibt es auch Schatten. Eichhörnchen bewegen sich ja recht schnell und flink und daher sollte man schon eine kurze Belichtungszeit  haben. Probiert einfach mal aus, die ISO hoch zu schrauben oder ein Lichtstarkes Objektiv zu nehmen. Ein Einbein-Stativ wäre auch noch eine Option um die Bildqualität zu steigern. Von Blitzen halte ich jetzt nicht viel. Die Bilder wirken einfach viel zu hart und sehen auch nicht wirklich natürlich aus. Wenn einer unbedingt doch einen Blitz nehmen will, sollte dann indirekt blitzen oder eine Diffusor verwenden. Die Blitzleistung würde ich auch noch zurück nehmen, denn manchmal muss man nicht immer mit voller Power drauf halten! Manchmal ist weniger mehr! Zudem jeder weiß wie es ist wenn man geblitzt wird und dann wisst ihr auch wie es den Tieren dann geht!

Aufnahme Technik bei der Eichhörnchen Fotografie

Aufgenommen habe ich die Bilder mit der Canon EOS 70D, und dem Canon EF 70-300mm IS USM L 4-5,6 Objektiv.Wie schon angesprochen, war das Licht an manchen Stellen nicht optimal. Daher entschied ich mich die ISO Zahl an meiner Kamera hinauf zu schrauben. Bei der 70D ist das ja kein Problem, wenn man da auf ISO 800 geht. Im Vergleich zu meiner alten Canon 450D, hat das rauschen schon bei ISO 400 angefangen, was nicht wirklich ein be-“rauschend”es Bildergebnis ergab. Hier sind nun die ersten Bilder von der Eichhörnchen Session 2014, weiter Aufnahmen sin schon geplant! Hier nun die Bilder von den Eichhörnchen vom Hoppenlaufriedhof:

 

Eichhörnchen- Neue Bilder 2014

Der Winter in diesem Jahr war ja nicht wirklich ein Winter und im Vergleich zum letzten Jahr geht der Frühling schon recht früh los. Da das Wetter ja in den letzten Tagen recht gut war, ging ich wieder auf dem Pragfriedhof in Stuttgart um dort mal nach den Eichhörnchen zu schauen (natürlich um Bilder zu machen).

Eichhörnchen im Frühjahr

Es ist nun auch fast genau ein Jahr her, als ich zuletzt im Frühjahr auf dem Pragfriedhof in Stuttgart war und diese Bilder entstanden sind. Letztes Jahr waren die Eichhörnchen dort noch etwas arg lethargisch, sprich der Winterschlaf steckte ihnen wohl noch sehr tief in den Knochen. Aber bei Temperaturen um 15°C + und Sonnenschein, werden sogar die müdesten wieder fitter. Aber nicht nur die Eichhörnchen wuseln fleißig auf dem Pragfriedhof rum sondern auch die Gärtner. Daher musste ich erst einmal eine ruhige Stelle suchen, wo sich die ganzen Hörnchen rumgehüpft sind.

Die Lichtverhältnisse am Pragfriedhof sind jetzt nicht die Besten und es ist immer wieder eine Herausforderung, die flinken Eichhörnchen zu fotografieren. Aber das ist auch der Reiz an dem ganzen, wenn man am Ende doch noch ein gutes Bild gemacht hat und all die anderen Bildern die durch Bewegungsunschärfe gekennzeichnet in den Papierkorb schieben kann…

Weitere Bilder von Eichhörnchen findet ihr auf meinem Blog unter diesem Link.

zur blauen Stunde am Max Eyth See

Eigentlich wollte ich gestern am Max Eyth See eine Timelapse von dem Sonnenuntergang machen.  Aber gestern lief etwas schief bei der Aufnahme, so das es jetzt nur für eine Aufnahme zur “blauen Stunde” gereicht hat.

Aufname vom Max Eyth See in Stuttgart nach Sonnenuntergang zur blauen Stunde
Aufname vom Max Eyth See in Stuttgart nach Sonnenuntergang zur blauen Stunde