Merkurtransit 9.5.2016

Es war mal wieder soweit, dass ein seltenes astronomische Ereignis statt fand und diesmal war es der Merkurtransit. Dieses Ereignis ist sogar noch seltener auf der Erde zu beobachten als eine Sonnenfinsternis. Diesmal konnte man diesen sehr gut von Deutschland aus beobachten. Nur ein paar Wolken trübten die Aussichten doch ein wenig. Gegen später zog das Wolkenband dann doch noch zu, so dass ich von meinen Standpunkt aus, die letzten drei Stunden des Transits nicht beobachten bzw. dokumentieren konnte.

Ein paar Fakten zu dem Merkurtransit

Eigentlich ist es ja nichts ungewöhnlich, das der Planet Merkur alle ungefähre 88 Tage unseren Heimatstern die Sonne umrundet. Die Planeten Konstellation nun mal wieder so, dass der Planet Merkur, die Erde und die Sonne sich auf einer optischen Linie befindet. Dies ermöglicht,  man von der Erde aus den Transit des Merkurs um die Sonne beobachten kann. Das kurze Zeitfenster für diese Beobachten betrug sieben Stunden, was aus der Astronomischen Sicht her doch recht kurz ist. Für uns auf der Erde ergab sich aber doch viel Zeit, den Merkur mit Hilfe eines Teleskop zu beobachten. Der nächste Merkurtranist ist hier in Deutschland im Jahr 2032 wieder zu sehen.

Es mag für den einen oder anderen etwas unspektakulär erscheinen, da der Merkur nur als Stecknadelkopf großer Punkt auf der Sonne zu erkennen ist. Aber es gibt einen sehr guten Einblick wie groß die Sonne überhaupt ist und welche Dimensionen das Universum an sich hat.  Dies zeigt für mich, wie klein wir im Prinzip doch sind.

Für meine Aufnahmen verwendetet  ich ein 300mm Objektiv an einer Canon 70D . Mit dieser Kamera konnte ich den ASP-C Cropfaktor von 1,6 für eine zusätzliche Vergrößerung mit verwenden. Umgerechnet auf das Kleinbild Format hatte ich dann eine effektive Brennweite von 480mm. Dies hat dann auch  sehr gut ausgereicht um die Sonne und den Merkur fotografieren zu können. Mittels Photoshop musste ich den Bereich natürlich noch zurecht schneiden um einen größeren Bildausschnitt zu erhalten.

Wichtige Aspekte die man bei der Aufnahme berücksichtigen muss

Was unbedingt wichtig ist und auf gar keinen Fall nicht gemacht werden darf ist direkt in das Sonnenlicht zu blicken! Egal mit bloßem Auge oder mit einem Objektiv, Fernglas oder Teleskop! Dies führt definitiv zur Erblindung was auch nicht mehr reparabel ist. Das ganze wirkt durch Objektive usw. wie ein Art Laser, weil das Licht gebündelt wird und die Netzhaut im Auge versenkt bzw. verbrannt wird.  Wenn man die Sonne fotografieren möchte, so sollte man sich eine spezielle Sonnenfilter Folie besorgen! Meine Folie, die ich für die Aufnahmen verwendet habe, ist von Baader Planetarium und speziell für Objektive geeignet. Für eine Din A4 Folie, mit dem ND Faktor von 5, zahlt man um die 30€. Dazu kann man sich noch selber eine Halterung bauen (Anleitung ist mit der Folie beigelegt) oder man kann sich auch so eine fertige Halterung kaufen.

Die Folie sollte mit sehr viel Sorgfalt behandelt werden und auf keinen Fall beschädigt werden! Sonst kann ein kleines Loch euren Kamera Sensor beschädigen. Wenn die Folie vor dem Objektiv montiert ist, so solltet ihr auch nicht direkt durch den Sucher schauen sondern nutzt die LiveView Funktion eurer Kameras. Diese Folien sind zwar für Objektive geeignet aber nicht für die Augen, wie ihr es vielleicht von den Sonnenfinsternis-Brillen her kennt. Euer Augenlicht ist wichtiger als irgend ein Bild! Mit dem LiveView und der Zoomfunktion kann man zudem sehr gut manuell die Sonne fokussieren. Das der Autofokus in so einer Situation nicht wirklich funktioniert, sollte jedem selber klar sein. Desweiteren muss die Kamera auf ein Stativ montieren, sonst klappt das mit dem manuellen fokussieren auch nicht . Bei meinen Aufnahmen habe ich zwischen einer Blende 8 und 11 variiert und die Belichtungszeit so eingestellt, dass  die Sonne nicht überstrahlt. Für die Aufnahme habe ich das RAW Format gewählt, um so bei der Nachbearbeitung der Bilder genügend Spielraum zu haben, falls die Aufnahme doch zu hell oder zu dunkel wurde.

Ein anderes Phänomen trat noch auf

 Halo Effekt
Ein Halo Effekt am Himmel

Neben dem Transit bemerkte ich zufällig noch einen Kreis um die Sonne herum. Es war ein Halo Effekt den ich noch zusätzlich fotografieren konnte. Leider konnte ich nicht sehen ob es ein Kreisrunder war, da die örtlichen Gegebenheiten mir nur einen Blick auf den unteren Teil gewährt haben. Die Bilder mussten auch schnell gehen, da der Halo Effekt schnell wieder verschwunden war. Aber trotzdem konnte ich noch den unteren Teil noch dokumentarisch festhalten.

Wie Anfangs schon geschrieben konnte ich die letzten drei Stunden bei dem Merkurtransit nicht dokumentieren, da die Sicht durch die Wolken versperrt war. Dafür habe ich den Anfang, also Eintritt in die Sonnenscheibe und den Mittelpunkt der Überquerung festhalten können.

Motive die man im Frühling fotografieren kann

Der Frühling beginnt laut Kalender am 20.3.  wenn die Tag und Nacht gleiche ist. Dies ist der Zeitpunkt,  wenn  der Tag genau so lang ist wie die Nacht. Man kann sich dann allmählich von dem Winter verabschieden und sich auf die neuen vielen Motive freuen, die man wieder fotografieren kann. Jede Jahreszeit bietet ihre eigen Motive bzw. hat ihre Reize, aber der Frühling ist neben dem Herbst eines der farbenprächtigen Zeiten. Die ganzen Pflanzen wie Blumen und Bäume beginnen in den unterschiedlichsten Farben zu blühen. Es ähnelt ja schon einen Wettbewerb, in welcher Pracht die verschiedenen Pflanzen leuchten um Insekten für die Bestäubung anzulocken. Bei den Tieren ist die Winterruhe vorüber, das heißt die Tiere werden wieder aktiver und die anderen kehren wieder aus ihrem Winterquartier zurück. Für jeden Natur und Tierfotografen eine sehr tolle Zeit um all die verschiedenen Impressionen festhalten zu können.

Die Zeit zwischen Februar und März ist meines Erachtens immer wieder eine fotografische Durststrecke. Wenn ich auf mein Bilderarchive blicke, bestätigt sich das auch immer wieder aufs neuste. Diese Zeit bietet in der Natur die wenigsten Motive und durch das kalte, nasse Wetter ist man doch eher unmotivierter hinaus zu gehen um welche zu suchen. Dies soll jetzt nicht heißen, dass es gar keine Motive gibt die man fotografieren könnte, doch sind sie eher rarer. Im März fängt es allmählich an, dass die Natur so langsam erwacht. Aus diesem Grund möchte ich jetzt ein paar Tipps zu den Motiven geben, die man im Frühling fotografieren kann und welches Objektiv dafür geeignet ist.

Bäume, Blumen,  Blüten

Fotografieren bedeutet auch oftmals kreativ zu sein und man sollte sich seine  Bild Kompositionen gut überlegen. Einfaches “knipsen” kann jeder und wirkt auch für die meisten eher langweilig. Denn dann kommt dieser Effekt zum Vorschein, das man dies ja schon zu oft gesehen hat und die Bilder nicht wirklich Beachtung finden, wenn man sie veröffentlicht. So sollte man, wenn man die ersten Blumen fotografiert darauf achten, dass man eine andere Perspektive einnimmt. Gerade Motive wie Schneeglöckchen,Krokus oder Osterglocken wirken von oben nach unten Fotografiert nicht wirklich spannend.  Meine Empfehlung ist diese, dass man diese Motive einfach von einem anderen Blickwinkel fotografierten sollte. Nicht wie schon erwähnt schräg von oben herab, sondern eher tief und flach, so dass man auf einer

Krokus im Frühling - die ersten Blüten
Krokus im Frühling – die ersten Blüten

horizontalen Linie zu den diese Blumen bzw. Blüten ist. Die Bildwirkung ist dadurch eine ganz andere und diese wirkt für den Betrachter wieder ganz anders  Für die Aufnahmen kann man entweder ein Makro Objektiv verwenden oder ein Teleobjektiv  verwenden, um so die Blumen von dem Hintergrund besser freistellen zu können. Experimentierfreudige können aber auch zu einem Weitwinkel Objektiv greifen und sich so mal austoben. Für solche Aufnahmen gibt es eigentlich keine Einschränkungen. Es kommt darauf an wie experimentier Freudig und kreativ man selber ist.

Aber nicht nur Blumen sind die ersten Frühjahrs-Motive sondern auch die ersten Blüten von  Bäumen wie Schlehen oder Kirsche. Auch hier kann man seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Ob man mit einem Weitwinkelobjektiv den ganzen Baum in die Bildszene setzen möchte (Landschaftsfotografie) oder nur die Blüte mit einer Nahaufnahme (Makrofotografie) ablichten möchte, es sollte für jeden etwas dabei sein.

Rapsfeld mit freigestelltem Hintergrund. Einzelne Wolken geben dem Hintergrund eine Dynamik
Beispiel Rapsfeld mit freigestelltem Hintergrund. Einzelne Wolken geben dem Hintergrund eine  zusätzliche Dynamik

Meine Empfehlung für Bäume ist diese, dass man sich einen schönen sonnigen Tag heraussucht, weil durch das Blau in dem Himmel sich die Blüten der Bäume besser hervorheben. Vereinzelte Wolken bieten ebenso ein gutes Hintergrundmotiv, wobei diese dann nicht mit dem Baum schneiden sollte. Die Blüten würden durch den hohen Weissanteil der Wolken an Kontrast verlieren und sich nicht mehr von Hintergrund hervorheben. Gerde in der Landschaftsfotografie ist es wichtig das man einen guten Kontrast zu dem fotografierten Objekt und dem Hintergrund erhält. Zudem empfiehlt sich auch der Einsatz eines Polfilters um den Hintergrund und die Farben Kontrastreicher darstellen zu können.

Empfohlene Objektive für Bäume, Blumen, Blüte

  • Teleobjektiv
  • Makroobjektiv
  • Weitwinkel

Tiere, Insekten, Amphibien

Auch Tiere bzw. auch die Insekten erwachen nun aus ihrem Winterschlaf/ Winterruhe und Zugvögel kehren wieder aus ihrem Winterquartier zurück. So langsam füllt sich wieder die Flora und Fauna und man findet neben den ersten Blumen auch schon Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, die den Nektar sammeln. Aber so richtig los geht es dann, wenn dann alles blüht. Daher sollte bzw. muss man sich doch etwas gedulden bis man diese Motive fotografieren kann. Bei den Schmetterlingen dauert es im Allgemeinen eh  immer etwas länger, bis die meisten wieder aus dem Süden zurück gekommen sind. Die ersten sind eigentlich fast immer die Zitronenfalter, die man herumflattern sieht. Kurz danach kommen dann nach und nach auch die restlichen Falter.

Aber nicht nur Insekten kann man im Frühjahr fotografieren, sondern auch Jungtiere. Gerade im Frühjahr gibt es immer viel Nachwuchs. Sei es bei Ziegen, Schafen, Pferde, Eseln oder auch Vögeln, die Liste kann man

erster Graugänse Nachwuchs Frühling 2016 am Max Eyth See Stuttgart
Graugänse Nachwuchs im Frühling

noch weiter führen. Anfang Mitte April gibt es den ersten Graugänse Nachwuchs. Diesen fotografiere ich seit seit ein paar Jahren immer im Frühjahr. Das Gute daran ist, dass die Tiere(an dem Ort wo ich sie immer fotografiere) an Menschen gewöhnt sind und man daher doch etwas näher an sie heran kann. Natürlich sollte man Allgemein immer einen gebührenden Abstand einhalten und die Eltern nicht in unnötige Panik versetzen. Denn dies kann sich auch schnell in Aggressionen umschlagen, denn die Eltern verteidigen ihren Nachwuchs. Ein Teleobjektiv mit einer höheren Brennweite, ist in diesem Fall immer die Bessere und vernünftigere Wahl.

Erdkröten Paarung im Frühling
Erdkröten Paarung im Frühling

Im Frühjahr ist auch Laichzeit, sprich die Amphibien gehen auf Wanderschaft. Daher ist die Chance gut, Kröten, Frösche, Salamander zu sehen und diese dann abzulichten. Auch hier kann man zum Beispiel eine Nahaufnahme von dem Laich machen, oder von den Kröten die Huckepack durch die Landschaft hüpfen oder im Teich schwimmen. Aber hier sollte man darauf achten die Tiere nicht zu stören oder gar auf sie drauf zu treten.

Empfohlene Objektive für Tiere, Insekten, Amphibien

  • Teleobjektiv
  • Makroobjektiv

Weiter unzählige Ideen die man mit Frühling verbinden kann

Wer kreativ ist, der findet sicherlich noch unzählige andere Ideen, die er zum fotografieren verwenden kann. Zu Ostern könnte man eine Bildkomposition mit Ostereiern oder einem “Osterhasen” erstellen oder man geht raus in die Natur und macht ein normales Fotoshooting mit einem Model. Es wird sich sicherlich die eine oder andere Idee geben, die man umsetzen kann. Allgemein sollte aber auch darauf achten, das man seine Ausrüstung stehts trocken und sauber hält. Der Frühling ist alles andere als ein schöner, warmer Frühjahrstag. Es gibt oft verschiedene Wetterlagen von Schnee bis Eis, von Hitze bis Gewitter und selbst sogar Sahara Sand. Aus diesem Grund sollte man, wie auch im Herbst, darauf achten, das die Kamera und das Objektiv nicht diesen Witterungen direkt ausgesetzt ist. Verpackt es am Besten in einen wasserabweisenden Rucksack oder nehmt eine Fototasche und schützt so diese so vor Schäden. und Verschmutzung. Was immer nützlich ist, ist ein Mikrofasertuch um die Linse am Objektiv und die Kamera zu reinigen. Denn jeder kennt es und Allergiker freut sich über diese Ereignis im Frühjahr – den Pollenflug. Diese können sich auch wunderbar über die Linse absetzen und einen ungewollten Film darauf bilden. 

Ansonsten raus aus der Bude, die Beine wieder bewegen, den Kreislauf in Schwung bringen und fotografieren was das Zeug hält – der Winterschlaf ist nun vorüber!

Gute Bilder und gutes Licht!

 

Uracher Wasserfall und Hohenurach im Winter

Der Winter ist nun endlich da und dies bedeutet, dass frostige Temperaturen und  Schnee dominieren die Landschaft. Die bedeutet, das  es  das perfekte Wetter ist, um raus zu gehen und im Winter zu fotografieren. Mein Plan war es, den gefrorenen Uracher Wasserfall bei Bad Urach zu fotografieren.  Im meinem letzten Blog Eintrag, hatte ich ja schon einige Tipps und Tricks zum Thema fotografieren im Winter aufgeschrieben. In diesem Beitrag kann man nachlesen, auf was man alles achten sollte, wenn man bei Schnee und Eis fotografiert.

Gerade ein Mikrofaser Tuch kann Goldwert sein. Dieses kam jetzt am Uracher Wasserfall doch öfters zum Einsatz als ich gedacht hatte. Nicht nur wegen dem Spritzwasser von dem Wasserfall, das war ich ja schon gewohnt, sondern weil sich zusätzlich meine Linse sehr schnell beschlagen hatte. Mein eigener Atmen war Schuld an dieser Miesere.

Aufnahme mit beschlagener Linse
Aufnahme mit beschlagener Linse

Zudem hatte ich dies noch recht spät bemerkt und wunderte mich Anfangs über etwas komische Aufnahmen, die dann entstanden sind. Diese sahen dann eher wie Nebelbilder unter 50m Sichtweite aus. Auf dem Bild sieht man so eine Aufnahme.  Zuerst dachte ich an eine Überbelichtung aber die Tonwertkurve war ok. Erst danach bemerkte ich, dass sich die Linse  beschlagen hatte. Passiert leider im Winter. Also sollte man sich im Hinterkopf immer behalten, die Linse vor jeder Aufnahme kurz zu kontrollieren oder einfach so nochmals zur Sicherheit darüberwischen.

Für die Winterbilder habe ich mir , wie Anfangs schon geschrieben, den Uracher Wasserfall ausgesucht. Diesen hatte ich zwar schön öfters fotografiert, aber nicht im Winter. Auf verschiedenen Seiten im Internet sah ich schon, wie dieser zu dieser Jahreszeit aussehen kann. Im letzten Winter hatte ich den Zeitpunkt verpasst, diesen gefroren fotografieren zu können. Dieses Jahr war das Zeitfenster auch wieder sehr knapp bemessen, da es wieder einmal nur kurz Minusgrade hat. Jeder weiß, das Wasser seine Zeit braucht um zu gefrieren. So ist es auch bei fließendem Wasser, dass es doch einen längeren Zeitraum braucht, bis es zufiert und sich Eis und Eiszapfen bilden können. Das heißt soviel, das man nicht sofort losziehen um solche Eis-Kaskaden fotografieren zu können. Nein, es braucht dann doch noch einen gewissen Zeitraum bis sich diese Eisstrukturen sich bilden. Wenn es anhaltender Forst gibt, so dürfte es vielleicht schon nach einer Woche die ersten Strukturen sich bilden. Die ist aber auch immer immer Lage- und Gebietsabhängig.

Wenn man die Geduld aufbringen kann, das Wetter mitspielt und auch den richtigen Zeitpunkt erwischt, so sollte eigentlich nichts mehr im Weg stehen um solche Bilder zu fertigen. Ok, man braucht dann noch so einen Wasserfall oder so gefrorene Wasserkaskaden. Aber da muss man entweder das Glück haben, in der Nähe zu wohnen oder doch sich auf den Weg machen dort hinzufahren wo es so etwas gibt.

Uracher Wasserfall im Winter

Bei meinen Bildern vom Uracher Wasserfall habe ich mich für eine Langzeitbelichtung entschieden. Da im Gegensatz zum Herbst (als ich 2015 dort war) diesmal mehr Wasser floss und der Wasserfall nicht ganz gefroren war, entschied ich mich für diese Methode. Sie lässt das Wasser einfach weicher aussehen und es ergibt eine schönere Bildwirkung. Für die Langzeitbelichtung habe ich meinen bewährten und oft benutzen Haida PRO II MC ND3.0 1000x Filter benutzt. Durch den Schnee war es sogar möglich unter 30sek zu belichten. Dieser hat , trotz bewölktem Himmel genügen Licht reflektiert, so dass ich ohne weiteres auch über den LiveView scharf stellen konnte (bei den meisten Aufnahmen). Normalerweise ist das nicht unbedingt der Fall, wenn ich mit diesem Filter Bilder mache. Aber man lernt ja nie aus und es war dann auch bequemer. So musste ich nicht immer den Filter abschrauben, scharfstellen, wieder auf das Objektiv drauf schrauben und hoffen, dass sich nicht der Fokus verstellt hat.

Natürlich wurden wieder für die Bilder ein stabiles Stativ  und ein Kabelauslöser verwendet. Dies sollte einfach selbstverständlich sein, dass wenn man solche Langzeitbelichtungs Aufnahmen macht,  man  auch das richtige Equipment verwendet. Als Objektiv habe ich das Standard Zoom Canon 18-55mm STM verwendet, das ganz ok ist. Es hat zwar seine Schwächen in der Abbildungsleistung, aber man kann trotzdem gut damit arbeiten. Nachteilig ist der Crop Faktor, den man bei eine ASP-C Kamera im Weitwinkel Bereich hat.  So kommt man umgerechnet auf das Kleinbild Format auf eine Brennweite (bei 18mm) von ca. 28mm. Mit so etwas muss man leben oder man kauft sich eine anderes Objektiv oder eine Vollformat Kamera. Die Qual der Wahl sozusagen. Aber nun zu den Bildern von dem gefrorenen Uracher Wasserfall.  Aufgenommen im Winter 20.01. 2016 bei Bad Urach.

Burgruine Hohenurach

Nachdem die Bilder von dem Uracher Wasserfall gefertigt wurden, entschied ich mich noch für einen Abstecher zur Ruine Hohenurach. Diese war in den vergangen Jahren immer wieder geplant, aber Zeitlich reichte es nie. Denn der Weg ging immer vom Gütersteiner Wasserfall über das Hochplateau der schwäbischen Alb hinunter zum Uracher Wasserfall. Da ich diese mal den Gütersteiner Wasserfall ausgelassen hatte (es war doch recht glatt), war also genug Zeit für einen Abstecher auf die Ruine Hohenurach. Dort hatte ich ja schon früher einige Bilder gemacht, aber auch noch nie im Winter. Der Aufstieg im Schnee war doch recht mühselig und forderte doch etwas mehr an Kondition als ich dachte. Die Mühe hatte sich dennoch gelohnt, es gab einen tollen Ausblick auf den Rutschen, den Uracher Wasserfall und auf die Stadt Bad Urach.

Die Ruine ist momentan teilweise gesperrt, denn  sie wird instant gehalten. Der Forst schadet dem Gemäuer und daher besteht die Gefahr, dass sich Teile der Mauer lösen können. Dies ist nicht nur eine Gefahr für Wanderer und Besucher der Ruine, sondern würde auch einen weiteren Verfall dieser bedeuten. Daher sieht man auch auf meinen Bilder die “Baustellen” auf der Ruine. Bei diesen Bildern habe ich mich für Panorama Aufnahmen entscheiden. Diese geben einfach den besten Überblick in der Ruine selbst und  natürlich von der Ruine in die Umgebende Landschaft. Als kleine Spielerei habe ich noch mittels Photoshop Bad Urach als Miniatur Welt dargestellt. Dies geht ja recht schnell mit dem Tilt-Shift Filter in Photoshop.

Tipps und Tricks für bessere Winter Fotografien

Jetzt kann man endlich sagen, dass der Winter nun Endlich da ist. Es hat ja schon ziemlich lange gedauert, bis es endlich wieder geschneit hat. Nach den frühlings haften Temperaturen im Dezember und etwas herbstlich wirkenden Wochen Anfang Januar, ist er nun endlich da. Eigentlich hatte ich schon Zweifel daran, ob wir überhaupt noch frostige Temperaturen und vor allem Schnee bekommen würden. Aber es scheint ja, das sich der Winter diesmal etwas länger aufhalten wird, wie es in den letzten Jahren es der Fall war. Da gab es ja auch immer nur ein kurzes Zeitfenster, wo es geschneit hat und dieser auch liegen blieb. Leider muss man auch diesmal wieder davon ausgehen, dass sich der Schnee nicht lange halten wird. Aus diesem Grund sollte man  jetzt schnell sein und diese Zeit zum fotografieren nutzen, solange der diese noch da ist.

Es gibt wie zu jeder Jahreszeit auch im Winter einiges beim fotografieren zu beachten. Daher möchte ich kurz ein paar Tipps geben, damit eure Fotografieren im Winter garantiert was werden. Diese Tipps sind so allgemein wie möglich gehalten, dass diese auf jede Kamera übertragbar sind. Man braucht also keine Profi Kamera  oder eine hochwertige Ausrüstung um diese Tipps umsetzen zu können.

Tipp Nr. 1  – die Belichtung im Winter

Im Winter richtig zu belichten stellt einen immer wieder vor eine gewisse Herausforderung. Gerade bei Schneelandschaften hat man immer den Malus, dass der Schnee Licht reflektiert. Dadurch kommt der Belichtungsmesser der Kamera so oder immer durcheinander, so dass er bei der Belichtungskorrektur Anzeige immer einen unterbelichteten Wert angezeigt. Daher sollte man, falls man sich in  dem Automatik Modus befindet, auf den manuellen Modus umstellen und die Belichtung so korrigieren. Wichtig ist nur, dass man auf keinen Fall es übertreiben sollte, weil sonst ist das Bild überbelichtet! Aus diesem Grund sollte man sich in kleinen Schritten an einen Wert herantasten welcher auch der ein optimales Bildergebnis

Eine +1 EV Überbelichtung wie es auf der Belichtungsskala zu sehen ist
Eine +1 EV Überbelichtung wie es auf der Belichtungsskala zu sehen ist

verspricht. Das heißt aber auch , dass man nach jeder Aufnahme nachschauen und kontrollieren muss, ob das Bild etwas geworden ist.  Einen Wert zwischen +0,5 EV und +1 EV  sollte bei der Belichtungskorrektur  in der Regel vollkommen ausreichen. Anderes schaut es wieder aus, wie schon geschrieben, wenn die Sonne scheint und der Schnee so zusagen überstrahlt. Dann sollte man entweder Abblenden oder die Belichtungszeit verkürzen.

 Tipp Nr.2 – Stativ verwenden

Manchmal steht man doch vor der Situation, dass selbst der Bildstabilisator und die Erhöhung der ISO Zahl kein gutes Resultat mehr liefern. Dann ist es einfach nicht mehr möglich Freihand zu fotografieren. Würde man die ISO Zahl immer weiter erhöhen, so wird das Bildrauschen immer deutlicher sichtbar und so sinkt auch unweigerlich die Bildqualität. Alternativ kann man die Blende weiter öffnen aber so verliert man auch wiederum Tiefenschärfe.  Dies macht sich dann eher bei Landschaftsfotografien bemerkbar. Also bleibt ja nur noch eins übrig, dass man die Belichtungszeit verlängert. Eine längere Belichtungszeit bedeutet, dass mehr Lichtinformationen auf den Sensor treffen und man so eine Unterbelichtung der Fotografie vermeidet. Der Nachteil ist dieser, dass es ab einer Belichtungszeit von ungefähr 1/50s fast nicht mehr möglich, ist frei aus der Hand zu fotografieren. Im Winter ist es eh nochmals schwieriger, da die Kälte und das Laufen durch den Schnee physisch noch mehr  von einem abverlangt. Die sogenannte Bewegungsunschärfe würde sich dann in den Aufnahmen sichtbar machen. Bewegungsunschärfe bedeutet soviel, dass das Bild einfach verwackelt ist. Daher ist der Einsatz eines Stativs, gerade bei schlechten Lichtverhältnissen, sinnvoll um so eine gute Bildqualität zu erreichen. Zusätzlich sollte man immer einen Kabelauslöser verwenden, wenn man ein Stativ verwendet. So minimiert jegliche Eventualität, dass das Bild doch noch  verwackeln würde.

Schneelandschaft - Fotografiert mit einem Stativ um so eine Bewegungsunschärfe bei längeren Belichtungszeiten zu vermeiden
Schneelandschaft Wald- Fotografiert mit einem Stativ um so eine Bewegungsunschärfe bei längeren Belichtungszeiten zu vermeiden

Tipp Nr.3 – HDR Aufnahme

Alternativ kann man auch eine HDR Aufnahme erstellen. Diese Methode eignet sich fast immer für solche Situationen, wenn viel Licht und Schatten mit im Spiel sind und der Belichtungssensor überfordert ist. Wenn man eine HDR Aufnahme macht so sollte man die Aufnahme mit einem Stativ machen, damit auch keine Unschärfe in den Aufnahmen entstehen oder Fehler bei der späteren Bearbeitung erscheinen,  wenn man sich z.B. während der Aufnahme bewegt hat. Mit einem Stativ kann man sich einer hohe Qualität sicher sein. Aktuelle Kamera-Modelle können ja  in der Kamera schon selbst HDR Aufnahmen verarbeiten und diese dann fertig  bearbeitet ausgeben. Also braucht man jetzt nicht unbedingt ein Bildbearbeitungsprogramm dafür, um das HDR später zusammenzufügen und anschließend zu bearbeiten. Bei manchen Kameras muss man aber erst auf das JPG  Format umstellen, um so die HDR Funktion aktivieren zu können. Also so kenne ich das zumindest von meiner eigenen Kamera. Ansonsten kann man ja noch das  Bracketing  (AEB) (Belichtungsreihe)aktivieren, um so eine HDR Aufnahme zu fertigen. Diese Belichtungsreihen kann man anschließend als ein HDR Bild, mittels einer Bildbearbeitungssoftware,  dann  zusammenzufügen. Das Bracketing macht im Prinzip das gleiche wie beim fertigen HDR. Der Unterschied ist aber dieser, dass man das HDR Bild anschließend noch selber zusammenfügen und bearbeiten muss. Der Vorteil bei der Bracketing Methode ist dieser, dass man auch im RAW fotografieren kann und gegebenenfalls, mittels RAW Konverter, noch nachjustieren kann.

Tipp Nr.4 – Verwendung von Filtern

Es gibt ja verschiedene Filter die man beim Fotografieren verwenden kann. Für fast jede Situation gibt es immer einen speziellen Filter den man verwenden kann. Bei der Landschaftsfotografie, wo Himmel und Wolken eine Rolle spielen, eignet sich immer die Verwendung eines Pol-Filters. Dieser gibt nicht nur den Wolken wieder Zeichnung (dämpf so zusagen die Überbelichtung ab) sondern man kann den Filter so einstellen (durch drehen), dass man die Blautöne kräftiger erscheinen lässt. Weiter kann man, gerade wenn im Schnee fotografiert und die Sonne scheint, einen Graufilter verwenden. Je nach Stärke schluckt dieser ca. 1-2 Blenden oder mehr und so kann man doch der Überbelichtung zusätzlich entgegenwirken. Diese Art von Filter hat aber den Nachteil, dass das gestammte Bild abgedunkelt wird. Aber auch dafür gibt es einen Lösung mit dem sogenannten Grauverlaufsfilter. Vereinfacht erklärt ist es so, dass eine Seite des Filters “dunkel” beschichtet ist und die andere Seite durchsichtig ist.  Wenn man z.B. nur den Himmel abdunkel will, weil man die Belichtung auf den Schnee einstellt, so kann man mit diesen bessere Ergebnisse erzielen. Man nimmer die “dunkle” Seite des Filters für den Himmel. So wird der Himmel nicht überbelichtet, man erhält in den Wolken Zeichnung und die Schneelandschaft ist trotzdem richtig belichtet. Bei Filtern sollte man aber immer auf die Qualität achten, damit kein Farbstich in das Bild mit hineinbekommt oder hässliche Reinfektionen entstehen. Falls sie Brillenträger sind, kennen sie diese Situation mit ihren Gläsern und so sollten man auch darauf achten hochwertige Filter zu verwenden.

TIP Nr.5 – Allgemeine Tipps

Eigentlich könnte man fast ein Buch damit füllen, auf was man noch alles beim Fotografieren im Winter achten sollte.  Aber Zeit ist ja Geld und beides hat man in der Regel nicht. Daher fasse ich das Ganze einfach mal kurz in einer Aufzählen zusammen. Dies lässt sich auch etwas besser merken, anstatt noch mehr dazu zu schreiben.

Auf was man noch achten sollte, wenn man im Winter fotografiert:

  • Den immer Akku voll laden, da er sich in der Kälte schneller entlädt
  • Einen Ersatz Akku am Besten in der Hosentasche mitnehmen
  • Bei Schneefall Kamera mit einer Abdeckung schützen
  • Mikrofaser Tuch mitnehmen um Feuchtigkeit schnell zu beseitigen
  • Bei Nichtgebrauch – Kamera in der Tasche verstauen
  • Nicht Blitzen – da die kristalline Form des Schnees hässlich reflektiert
  • Manuell über den Live View und  Zoom Lupe fokussieren
  • Zieht euch warm an,  um so lange in der Kälte fotografieren zu können
  • Wasserfeste Schuhe mit einer dicken Sohle sind immer wichtig!
  • Nehmt was zu trinken mit – Kälte kann schlimmer sein als Hitze!
  • In RAW fotografieren um korrigieren zu können

 

Auf dem oberen Bilder Vergleich seht ihr, dass ihr mittels einer RAW Aufnahme, ohne weiteres eine Unterbelichtung noch gut korrigieren könnt. Es ist zwar kein Allheilmittel für falsch belichtete Aufnahmen, aber es kann euch doch noch eure Aufnahme retten.

Wenn ihr das alles soweit beachtet, kann eigentlich nichts mehr im Weg stehen, wenn man im Winter fotografieren möchte. Ein Punkt auf den ihr aber achten solltest: Wenn ihr wieder daheim seit, dann lasst die Kamera einfach für paar Stunden im Raum liegen. Damit kann die Kamera in Ruhe trockenen und die Feuchtigkeit kann der Elektronik nicht schaden. Die Warme Luft lässt die kalte Luft in der Kamera und auf dem Objektiv kondensieren. Bitte auch nicht auf einen Heizkörper legen! Es reicht vollkommen wenn die Kamera auf ein Tuch/ Handtuch liegt und so für 1-2h trocknet.

Falls ihr euch noch fragen solltet, welche Objektive man verwenden für die Winter Aufnahmen verwenden soll, so ist das völlig eurer Kreativität überlassen. Ihr könnt ein Makroobjektiv verwenden um Eiszapfen oder Schneeflocken zu fotografieren oder ein normales Weitwinkel um die Schneelandschaften abbilden zu können. Alles ist erlaubt, es liegt nur an euch! Probiert es einfach einmal aus.

Wenn ihr noch nach Ideen sucht, so schaut doch einfach mal meine Bilder an, was man im Winter so alles fotografieren kann. Seit ich zu Fotografieren begonnen habe, nutze ich die Jahreszeit um unterschiedliche Motive zu fotografieren. Als Beispiel kann ich die hier schon erwähnten Makrofotografien von Eis und Schneeflocken, Personen Shootings, Waldlandschaften, Texturen, gefrorenen Bachtäler, Wasserfälle und Tiere nennen. Schaut doch einfach meine Bilder einmal an. Viel Spaß bei euren Winterbildern!

Naturschutzgebiet Wental – Felsenmeer

Anfang November wurde das schon längere Zeit geplante Ziel “Naturschutzgebiet Wental – Felsenmeer ” endlich in Angriff genommen. Dieses Gebiet hatte ich einmal in einer Reportage über die Schwäbische Ostalb gesehen und wollte unbedingt dort einmal hin. Es hat doch etwas gedauert bis ich dies verwirklichen konnte, aber es hat sich alle male gelohnt. So eine Landschaft fotografiert man doch lieber im Herbst, nicht nur wegen den Farben sondern aus anderen Gründen. Das hohe Gras ist soweit verschwunden, dass man störende hohe Grashalme mit auf dem Bild hat und die Sonne steht nicht so weit oben. Dadurch bekommt man kein so hartes Licht, was gerade bei Landschaftsfotografien viel zu überbelichtet wirken würde.

Aber jede Jahreszeit bietet seine Besonderheiten, zumal das Wental als Biotop auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen und Tieren bietet. Für mich als Landschafts- und Naturfotografie ist der Herbst einfach die schönere Jahreszeit um zu fotografieren. Leider war an diesem Tag, als ich zu dem Felsenmeer gefahren bin, kein Nebel. Die bizarren Felsformationen in dichten Nebel, hätten sicherlich eine sehr dichte Atmosphäre und Bildstimmung geboten.  Aber auch so war diese Landschaft recht toll zu betrachten und natürlich zu fotografieren.

Bei dem Felsenmeer befindet direkt ein größer Parkplatz, so dass man bequem seine Fotografie Ausrüstung mit sich nehmen kann ohne weit laufen zu müssen. Das Gebiet ist nur zum Teil begehbar, aber es gibt ausgewiesene Freizeitflächen, wo man ohne weiteres fotografieren kann. Man sollte aber, gerade im Frühling  bis Sommer, nicht unbedingt den Weg verlassen, da auf dem Magerrasen seltene Pflanzen wachsen. Man sollte doch etwas Rücksicht auf die Natur nehmen und nicht um jeden Preis eine “besondere” Aufnahme zu  erhalten.

Wer dort fotografieren möchte, dem empfehle ich ein Stativ, ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv. Einen Polfilter ist zu empfehlen da bei einer Weitwinkel Aufnahme den Himmel noch mit drauf bekommt. Einen Kabelauslöser sollte man so oder so für seine Aufnahmen benutzen. Bei meinen Aufnahmen, die ich am Felsenmeer gemacht habe, hatte ich mich für Panorama Aufnahmen entschieden. Da ich mit einem 18-55mm Objektiv fotografiert habe, hatte ich durch den Crop Faktor einen eingeschränkteren Blickwinkel (ca. 28mm umrechnet auf das Kleinbildformat). Um das weitläufige Areal besser zu fotografieren, sind Panorama Aufnahmen besser geeignet. Einen Nodalpunktadapter habe ich nicht verwendet, nur mein allseits beliebtes Manfrotto Stativ mit Panorama Kugelkopf. Zusammengefügt und bearbeitet habe ich die Panorama Bilder mit Adobe Photoshop.


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Neujahr – im Nebelwald Kappelberg

Das Jahr 2015 ist so zu Ende gegangen, wie das neue Jahr 2016 begonnen hat. Eine Nebelsuppe mit unter 50m Sichtweite was ja nach Nebelwald Bildern förmlich schreit. Für Feuerwerks Aufnahmen war diese Situation also richtig bescheiden, man konnte gar nichts sehen. Die obligatorischen Feuerwerks-Bilder spare ich mir an dieser Stelle. Man kann getrost die alten Bilder anschauen, die ich hier auf meinem Blog schon veröffentliche. Die jetzigen Bilder werde ich als Stock Images dann zur Verfügung stellen, sobald die Seite hier umgebaut wurde.

Das neue Jahr war also geprägt von einem dichten Nebel. Eigentlich perfektes Wetter um Bilder zu machen. Aber mir kamen dann doch die ersten Zweifel ob man bei so einer Sichtweite überhaupt was fotografieren kann. Ein so dichter Nebel war schon lange nicht mehr und ich konnte auch nicht abschätzen, wie es dann im Wald sein wird. Nichtsdestotrotz habe ich mich doch noch entschieden, auf den Kappelberg zu fahren um im Wald zu fotografieren. Die Entscheidung doch zu gehen, habe ich dann definitiv nicht bereut.

Den Richtigen Zeitpunkt habe ich, zu meinem Glück, auch erwischt. Genau zu dem Zeitpunkt als ich oben auf dem Kappelberg war, riss eine Lücke im Nebel auf und die Sonne konnte so durchstrahlen. Wer meine Bilder schon kennt oder vielleicht selber schon einmal dieses Spektakel gesehen hat, der weiß wie toll dieses Naturereignis sein kann. Wenn die Sonnenstrahlen sich im Geäst der Bäume bricht und die Strahlen dann durch den Nebel scheinen. Dies erinnert mich immer wieder zurück an meine Anfänge der Fotografie, als ich damals genau so eine Situation auf dem Kappelberg erlebt habe.

Seit diesem Erlebnis, das ich damals natürlich auch fotografisch dokumentiert habe, freue ich mich jedes mal auf solche Situationen. Jeden Herbst und Winter, warte ich genau auf solche Situationen um diese zu fotografieren. Diesmal am Neujahrstag habe ich mich auch eher für Panorama Aufnahmen entscheiden. Der Grund ist der, dass man dadurch die ganze Licht- und Nebelstimmung im Wald besser einfangen kann. Mit normalem Weitwinkelobjektiven ist man dann doch etwas beschränkt, durch den Blickwinkel, des jeweils verwendeten Objektivs.

Wenn man in so einem Nebelwald fotografieren möchte, so gibt es aber auch immer einiges zu beachten. Dieses werde ich in meinem kommenden Buch “Fotografieren im Herbst” ausführlich beschreiben. Dieses E-Book kann man dann bei Amazon zu erwerben. Neben meine Erfahrungen gebe ich auch verschiedene Ideen weiter, was man alles im Herbst fotografieren kann. Der Schwerpunkt dieses Buch liegt dabei auf der Fotografie im Nebel. Das Buch wird in kürze erscheinen und werde es hier auf meinem Blog verkünden. Schaut doch einfach einmal wieder hier vorbei.

Auf meinem YouTube Kanal kann man noch einen Workshop von mir anschauen, wie man Panorama Aufnahmen mittels Adobe Photoshop zu einem Bild  zusammenfasst. Auch auf die Bearbeitung, also Entzerrung des Bildes, gehe ich in diesem Workshop genau darauf ein.

 

Das Jahr 2015 – Ein Rückblick

Heute ist der 30.12.2015 und morgen ist der letzte Tag in diesem Jahr 2015.

Milchstraße bei 28mm Brennweite
Milchstraße bei 28mm Brennweite

Daher ist es doch Zeit, rückblickend auf das Jahr zu schauen, was alles bei mir so los war. Dieses Jahr habe ich vermutlich die meisten Aufnahmen, seit ich fotografiere, gemacht. Grund dafür ist, dass ich mit der Astrofotografie angefangen habe. Das Deep Sky Stacking Verfahren hat doch etwas mehr Bilder gekostet als ich gedacht habe. Aber nicht desto trotz werde ich auch im kommenden Jahr vermehrt auf die Astrofotografie setzen.

Dieses Thema interessiert mich doch sehr und ich will endlich einmal die Andromeda Galaxie fotografieren. Leider hatte ich diese Jahr, mit dem Teleobjektiv, etwas weit verfehlt…. Aber dafür ich konnte noch einen Teil der Milchstraße fotografieren.

Blutmond Zenit Phase
Blutmond Zenit Phase

Aber nicht nur Galaxien, Sternenhaufen oder die Milchstraße stand dieses Jahr auf den Programm, nein diese Jahr hatte es im Bereich der Astrofotografie in sich. So gab es im Frühjahr eine partielle Sonnenfinsternis, einen Blutmond, einen blauen Mond und sogar einen seltenen Weihnachtsmond. Man sieht, dass der Mond im Jahr 2015 eine zentrale Rolle gespielt hat. Natürlich habe ich dies alles fotografisch dokumentiert und ihr könnt gerne die Bilder auf meinen Blog anschauen.

Aber nicht nur die Astrofotografie war diese Jahr ein Schwerpunkt meiner Fotografie, nein, denn dieses Jahr habe ich zum ersten mal einen Steinkauz gesichtet. Dieser wurde dann, mit gebührenden Abstand, auch fotografiert. Die meisten Bilder werden aber noch im kommenden Jahr veröffentlicht auf meinem neuen Projekt  https://naturbilder-magazin.de. Diese Seite werde ich zusammen mit meinem Fotografen Kollegen Matthias Gröner betreiben. Dort werden wir ausführlichere Artikel zu verschiedenen Themen rund um das Thema Naturfotografie veröffentlichen.

Wer meine Herbstbilder kennt und auch mal wissen will, wie man solche Bilder fotografiert und was man alles beachten muss, der kann sich freuen. Ab nächsten Jahr (2016) werde ich ein E-Book auf Amazon mit dem Titel “Fotografieren im Herbst” veröffentlichen. Dort gebe ich wichtige Tipps und Tricks auf was man alles achten muss, wenn man im Herbst fotografieren möchte. Der Schwerpunkt diese Buches liegt dann im Bereich der Nebelfotografie, welches auch den größten Teil des Buches einnehmen wird. Zudem gibt es am Ende zwei Workshops, wie man seine Bilder mit Photoshop bearbeiten kann und wie man ein Makro Fokus-Stack erstellt. Mehr Informationen findet man dann unter fotografie.training , aber die Seite befindet sich momentan auch noch im Aufbau. Von daher bitte ich noch um etwas Geduld.

Aber um noch einmal rekapitulierend auf das vergangen Jahr  2015 einzugehen, würde ich einfach sagen Bilder sagen mehr als Worte und daher werde an dieser Stelle noch ein paar meiner “Best of 2015” nun posten. In diesem Sinne wünsche ich allen ein hoffentlich gutes Jahr 2016!

Der Winter 2015 – wieder einmal kein Schnee in Sicht?

Ja, man kann jetzt schon sagen “Alle Jahre wieder…” oder nach einem Fernsehklassiker “Same procedure as every year”, fehlt es im Dezember an Schnee. In 10 Tagen ist Weihnachten und wir haben die Halbzeit des Monats Dezember erreicht. Milde Temperaturen, teilweise im zweistelligen Bereich, prägen bis jetzt den kommenden Winter. Aber man sollte ja noch geduldig sein, denn momentan haben wir ja noch offiziell Herbst und keinen kalendarischen Winter. Dieser beginnt erst zur Wintersonnenwende am 21/22 Dezember. Es gab ja Anfang Dezember mal die Hoffnung, dass wieder Schnee Einzug in Deutschland erhält, aber dies wurde ja ein paar Tage später mit einer warmen Wetterfront leidlich zu Nichte gemacht. Also heißt es doch wieder warten, bis es einmal wieder richtig schneit.

In den letzten Jahren gab es ja immer wieder kurze Phasen, an denen es für ein paar Tage geschneit hat und dieser auch liegen blieb. An diesem Tagen war ich dann unterwegs im Wildparadis Tripsdrill und habe dort unter anderem die Wölfe fotografiert. Wölfe im Schnee sind irgendwie toll und irgendwie verbinde ich das immer wieder miteinander. Daher hoffe ich, dass es noch richtig schön schneien wird um dort wieder hinfahren zu können.

Eigentlich bietet der Winter, neben dem Herbst, sehr schöne Landschaftliche Motive oder allgemeine Motive, die man fotografieren kann. Aber dies wirkt dann erst so richtig stimmungsvoll, wenn auch Schnee liegt und er richtig frostig kalt ist. Tief verschneite Schneelandschaften wie im Märchen, Eiszapfen, gefrorene Bäche und Wasserfälle, Makroaufnahmen von Schneeflocken oder ein Personen Shooting im Schnee sind nur ein paar Motive die man im Winter machen könnte. Aber, wie schon geschrieben, fehlt die wichtigste Komponente – genau, der Schnee.

Was man Momentan eher zu Gesicht bekommt ist, ist der Nebel. In den frühern Morgenstunden kurz nach oder vor Sonnenaufgang, ist die Chance hoch, eine sehr stimmungsvolle Landschaftsaufnahme zu fotografieren. Durch die tiefstehende Wintersonne, ergibt sich ein sehr weiches Licht und in Verbindung mit dem Nebel können da sehr beeindruckende Aufnahmen entstehen. Daher beschränkt sich meine fotografische Aktivitäten eher auf die Nebelfotografie und versuche diese tolle Momente als Bild und als Film fest zu halten. Wenn man die Topografische Möglichkeit besitzt und von oben herab auf Flusstäler zu schauen, so kann kann (soweit man über der Nebeldecke sich befindet) die Nebelschwaden in ihrer dynamischen Bewegung festhalten. Dabei kann man entweder direkt filmen oder man erstellt eine beeindruckende Timelapse Aufnahme, falls man einen programmierbaren Timer zur Verfügung hat. Auf meinem YouTube Kanal habe ich schon einige dieser Timelapse Aufnahmen erstellt. Wer mag, der darf mich dort auch gerne Abonnieren, auch wenn ich aktuell mit Video Veröffentlichungen etwas stark hinterher hinke.

Die Nebelbilder die ich bis jetzt in diesem Herbst/Winter 2015 gemacht habe, sind alle auf dem Kappelberg bei Fellbach entstanden. Aufgenommen mit einer Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera und mit dem Kit Objektiv 18-55mm.  Wer mehr zu meinen Bildern wissen will, der kann gerne mein kommendes E-Book “Fotografieren im Herbst” kaufen, das über Amazon erhältlich sein wird. Dort gebe ich verschiedene Tipps und Tricks gerade zu dem Thema Nebelfotografie, welches das Schwerpunktthema diese E-Books sein wird. Erhältlich wird es Anfang des Jahres 2016 sein. Aber genug Eigenwerbung gemacht, hier sind nun die Bilder die Ende November – Anfang Dezember auf dem Kappelberg gemacht habe.

Der Nebelwald am Morgen. Der Kappelberg bei Fellbach
Der Nebelwald am Morgen. Der Kappelberg bei Fellbach
Der Nebelwald - auf dem Kappelberg am Esslinger Tor
Der Nebelwald – auf dem Kappelberg am Esslinger Tor
Der Württemberg im Nebel. Rotenberg und die Grabkapelle im Nebel
Der Württemberg im Nebel. Rotenberg und die Grabkapelle im Nebel
Nebelwelten
Nebelwelten
Der mystische Nebelwald Herbst / Winter 2015
Der mystische Nebelwald

Makro Objektiv vs. normales Objektiv – Ein Vergleich der beiden Objektiven bei der Makrofotografie

Vor ein paar Tagen war ich wieder einmal im Wald  unterwegs um herbstliche Bilder zu fotografieren. Eigentlich wollte ich Nebelbilder fotografieren, aber da war ich dann doch etwas zu spät dran. Der Nebel hatte sich schon weitgehend verzogen. Aber trotzdem fand ich doch noch ein paar andere Dinge, die ich fotografieren konnte. Denn diesmal fand ich doch etwas mehr Pilze als in den letzten Wochen. Das Problem war nur dieses, dass ich vergessen hatte mein Makroobjektiv mit ein zupacken.

Normalerweise habe ich immer alle Arten von Objektiven mit auf meinen Foto-touren. Doch diesmal wollte ich doch Gewicht sparen und mich rein auf die Landschaftsfotografie konzentrieren. Man sieht, die Natur ist unberechenbar und daher sollte immer dafür ausgerüstet sein. Es kommt öfters anders als man denkt. Aber alles kein Problem, denn ich hatte ja noch mein Zoom und mein Teleobjektiv mit dabei.

Mit dem Canon EF-S 18-55 STM  (KIT Objektiv) hatte ich bis jetzt noch keine Nahaufnahmen gemacht. Also dachte ich, dass ich die Aufnahmen mit diesem probieren sollte. Zudem war die gegebene Situation doch etwas ungeschickter um das Teleobjektiv zu verwenden. Wer meinen Blog schon kennt der weiß, dass ich  ja schon öfters mit diesem Objektiv Pilze fotografiert habe. Das Kit Objektiv hat zudem ja auch  einen Makro Bereich und von daher probierte ich das einfach einmal aus.

Um es gleich von Vorne weg zu nehmen, ich bin mit der Abbildungsleistung dieses Objektiv nicht zu frieden. Es ist ok, aber es gibt doch deutlich bessere Objektive. Für den Preis, ist aber ok, was es leistet und zum Filmen ist es auch völlig in Ordnung. Nur das man wirklich keine Spitzenqualität erwarten. Dies hat sich dann auch in den Nahaufnahmen bestätigt.

Die Problematik ist nicht unbedingt die Schärfe, die ich eh durch das Fokus Stacking Verfahren verbessert habe, nein es geht um das Bokeh. Also um den  Hintergrund. Als ich die Bilder erst mal durchgeschaut hatte, staunte ich nicht schlecht. Wenn man von dem Makro verwöhnt ist oder von den Teleobjektiv Aufnahmen, dann fehlen einem erst einmal die Worte. Der Hintergrund ist nicht schön weich gezeichnet oder  besser gesagt weich verzeichnet, nein es schaut eher aus wie ein harter, rauschender Pixelbrei. Man erkennt einfach  dadurch, die  geringere Abbildungsleistung des Kit Objektivs, im direkten Vergleich zu einem Makro Objektiv.

Pilz Makro Aufnahme mit dem Kit Objektiv.
Pilz Makro Aufnahme mit dem Kit Objektiv.

Ok, man kann bei dem Bild sagen, dass dieser nicht im Telebereich fotografiert wurde und es dadurch zu diesen Hintergrund kam. Wenn man aber trotzdem in einer 100 Prozentigen Ansicht das Bild anschaut, so erkennt man doch den “härteren” Hintergrund. Dies würde auch bei einer 55mm Telestellung genau so der Fall sein. Die Pilze an sich sind relativ  gut und scharf abgebildet. Vergleicht man aber das Bild mit einem Makro Objektiv, so sieht man schon deutlich den Unterschied in der Abbildungsleistung.

Pilz Focus Stack
Der direkte Vergleich mit einem Makro Objektiv

Der Hintergrund ist deutlich feiner und weicher als mit der Aufnahme von dem Kit Objektiv. Die nachfolgenden Bildern zeigen noch einmal im Detail den Unterschied zwischen den beiden Objektiven und dessen Abbildungsleistung im Nahbereich.

Vergrößerung der Makroaufnahme mit dem Kit Objektiv.
Vergrößerung der Makroaufnahme mit dem Kit Objektiv.
Vergrößerung der Makroaufnahme mit dem Makro-Objektiv.
Vergrößerung der Makroaufnahme mit dem Makro-Objektiv.

 

Auf der linken Seite sieht man einen vergrößerten Bildausschnitt einer Aufnahme, die mit dem Kit Objektiv erstellt wurde. Man sieht in der Vergrößerung nun deutlich, wie unschön das Bokeh ist. Vergleicht man dies jetzt mit der rechten Aufnahme, die mit einem Makro Objektiv erstellt wurde, so kann man doch einen weicheren Hintergrund erkennen.

Die Vorteile eines Makro Objektivs gegenüber eines Zoom liegen eigentlich auf der Hand. Dies sind:

  • Lichtstärker
  • besitzt eine höhere Abbildungsleistung
  • deutlich bessere Schärfe
  • feineres Bokeh
  • höherer Abbildungsmaßstab
  • geringere Naheinstellungsgrenze

Es sollte ja auch klar sein, das ein Makro Objektiv für Nahaufnahmen konstruiert wurde. Zoom Objektive sind dann doch die Allrounder, die viel können aber doch keine Experten sind. In der Not kann man aber trotzdem Bilder damit machen. Nur sollte man keine hohen Qualitätsansprüche, wie bei einem Makro Objektiv, haben. Man muss eben diese Abstriche doch in Kauf nehmen. Mit etwas Aufwand lässt sich aber so ein Hintergrund auch noch bearbeiten und weicher zeichnen. Wenn man dies getan hat, so kann man auch noch eine gute Aufnahme als Resultat heraus bekommen. Doch sollte man hier doch sehr sorgfältig arbeiten um so ein zufriedenstellendes Resultat zu erhalten.

Ein weich gezeichneter Hintergrund kann die Bildqualität noch deutlich verbessern und die harten Pixeln verschwinden lassen.
Ein weich gezeichneter Hintergrund kann die Bildqualität noch deutlich verbessern und die harten Pixeln verschwinden lassen.

 

 

Pilze Makro Fotografie 2015

Es heißt ja immer so schön, dass die Hoffnung zu letzt stirbt. So ist es wohl auch dieses Jahr. In meinem letzten Beitrag hatte ich ja schon schlimmstes befürchtet, das die Pilz-Session in diesem Herbst ausfallen würde. Aber eine Woche später wurde es doch ein bisschen kühler und vor allem feuchter, also doch perfekt für Pilze. Also bin ich wieder in den Wald gefahren und geschaut, wie die Lage nun diesmal ist.

Man kann nicht sagen, dass es nun überragend wäre, aber es gibt doch nun deutliche mehr Pilze zu entdecken. Meiner Meinung nach würde sich das jetzt auch noch etwas verbessern werden, wenn nicht gerade der Forst einsetzen wird. Aber dies ist ja nun von den Wetterdiensten angekündigt worden. Pilze und Frost vertagen sich gar nicht. Daher sollte man doch mal abwarten, wie sich das Ganze noch entwickeln wird.

Fliegenpilze und Tintenfischpilze habe immer noch keine gesichtet. Schade darum, da ich diese Pilze, diese Jahr, gerne wieder fotografieren wollte. Da der Herbst aber noch ein paar Wochen ist, hoffe ich doch, dass ich welche finden werde.

Bei diesen Bildern habe ich wieder das Focus Stacking angewendet, das ich wirklich jeden empfehlen kann, der Still-Life Objekte mit dem Makro ablichten möchte. Es ist dann wirklich egal welche Blende ihr nehmt, denn am Ende habt ihr eine sehr gute Tiefenschärfe im Bild. Wichtig ist nur das man die Focus Punkte richtig setzt. Denn auch dieses mal habe ich bei einem Bild, einen Focus Punkt vergessen. Dies ist für mich  etwas ärgerlich, aber tut dem Bild jetzt nicht wirklich “weh”.  Man sollte lieber zu viele Bilder machen als zu wenige. Zusammen gerechnet ergeben diese eh dann wieder ein Bild.

Wer mehr über Focus Stacking wissen möchte, der kann meinen Beitrag gerne mal lesen. Ansonsten raus in die Natur und Bilder machen. Diese Menge an Pilzen gibt es wirklich nur einen kurzen Zeitraum im Herbst. Viel Spaß beim fotografieren.