digital Compositing: the Mountain Tower

Seine Photoshop Künste im Bereich digital Compositing sollte man einfach nicht vernachlässigen. Ständiges üben ist doch recht wichtig, dass man seien Fähigkeiten im Umgang mit diesem Programm behält. Viel zu schnell vergisst man doch was und man muss sich dann erst wieder mühevoll wieder einarbeiten. Daher empfehle ich, dass man immer mit dem Programm üben soll. Nur so perfektioniert man seine Techniken!

Mein letztes Compositing ist auch schon wieder einen guten Monat her und daher entschloss ich mich wieder eins zu erstellen. Diesmal wollte ich etwas düsteres, ausdrucksvolleres erstellen.  Schwarzweiß, was mit Bergen und Nebel. Das war mein erster Gedanken für das Projekt. Danach ging es dann auf die Suche nach geeigneten “Stock” Bildern. Fündig wurde ich dann bei der Plattform Deviantart, die auch sonst meine Quelle der Stockbilder, für meine digital Compositings, ist.

Das Bild ging eigentlich recht schnell. Berge bzw. Felsen freistellen und sie vorab in die richtige Position bringen. Für den Hintergrund verwendete ich zwei Wolkenbilder, die ich paar Tage vorher noch fotografiert habe. Diese legte ich dann übereinander und lies sie ineinanderkopieren. Da ich das Bild ja monochromatisch haben wollte, entsättigte ich das Ganze mit einer Schwarzweiß Einstellungsebene. Also Die Wolken wie auch die Felsen bzw. Berge.

Bei dem Turm wählte ich ein eigenes Stockbild, das ich vor paar Jahren in Geißlingen fotografiert habe. Der Turm wurde freigestellt und danach habe ich den unteren Bereich des Turms verlängert. Eine schnelle und einfache Methode ist dies, das man ein Stuck der Turmmauer mit dem Rechteckauswahlwerkzeug auswählt, diese dann kopiert und unten als separate Ebene an den Turm einfügt. Den Übergang maskiert man dann noch mit einem weichen Pinsel mit einer geringen Deckkraft. So kann man dann Schritt für Schritt den Übergang richtig hin modellieren.

Wenn die Felsen zu kurz sind oder wie es hier der Fall war, dass Bäume im Bild mit dabei waren, so kann man den Kopierstempel benutzen. Damit lässt sich auch eine Struktur auftragen, wenn z.B. das Bild schon selbst unscharfe Bereich sind, die nicht schön wirken. So könnt ihr auch ohne Probleme den Felsen auch verlängern. Wie schon oben genannt, maskiert ihr dann die Übergange aus, um so einen sauberen Übergang zu bekommen.

making of Mountain Tower
making of Mountain Tower

Die maskieren Technik wendete ich auch noch an den ganzen Kanten von dem Turm Felsen an, um so einen feineren Übergang in den Nebel zu schaffen. So integrieren sich die Objekte besser in den Hintergrund. Der Rest ist dann nur noch Dodge & Burn Technik, Kanten abdunkeln und mittels Einstellungsebenen den richtigen Kontrast einstellen.

Den Lichtkegel kann man mittels einer Füllfläche mit weißer Farbe, Bewegungsunschärfe und Gauscher Weichzeichner Filter erstellen. Diesen positioniert man dann so hin, wie es einem persönlich gefällt. Mit den Einstellungsebenen weiches Licht und strahlenden Licht kann man diesen Effekt noch verstärken. In meinem Bild habe ich den Lichtstrahl dupliziert und dann mit den Einstellungsebenen und mit der Deckkraft die Stärke des Lichts angepasst.

Zeitlich gesehen saß ich an dem Bild einen Abend lang. Es war jetzt auch kein aufwendiges digital Compositing, aber es war mal wieder etwas anderes. Viel Spaß mit euren Bildern, vielleicht konnte ich euch ein wenig für Eure Werke inspirieren.

digital Compositing- the Mountain Tower
digital Compositing- the Mountain Tower