Pilze im Herbst 2015

Pilze Focus Stack

Gleich vorweg, dieser Herbst bzw. dieses Jahr ist kein gutes Jahr für Pilze! Der zu heiße und trockene Sommer hat den Pilzen bzw. dem Waldboden doch mehr geschadet, als gedacht. Zwar haben Experten dies schon voraus gesagt, dass es diesen Herbst deutlich weniger Pilze geben wird, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich erst Zuletzt. Durch den Regen im September hoffte ich auf Besserung. Doch hat es sich bis jetzt doch bewahrheitet und man findet im Wald so gut wie keine Pilze.

Mein jährlicher Rundgang auf dem Kappelberg, bei dem ich immer Pilze fotografiert bliebt sehr ernüchternd. Es gab nur eine Stelle mit vielen Pilzen, aber dies war wirklich die Ausnahme. Es gab keinen Fliegenpilz (nicht mal der Ansatz war da), keinen Tintenfischpilz oder einen gemeinen Riesenschirmpilz. Meine Hoffnung besteht, dass es ja nun bald mehr regnen soll und dass dann die Pilze endlich heraus kommen.

Wer Pilze in diesem Herbst fotografieren möchte, der sollte wirklich das nehmen was er findet. Man darf nicht wirklich wählerisch sein. Ein paar Pilze findet man sicherlich, irgendwo versteckt. Dies wird sich wohl in den nächsten Jahren noch weiter verschlechtern oder verändern, da der Klimawandel nun uns volle Kanne trifft. Der Hebst ist noch Jung und es gibt ja noch keinen Bodenfrost. Daher besteht doch noch die Chance das man doch mehrer Pilze fotografieren kann.

Meine Pilze habe ich diesmal mit einem 300er Teleobjektiv fotografiert und nicht mit einem Makro. Wie bei den letzten Pilz Fotografieren wendete ich das Fokus Stacking Verfahren an um so Tiefenschärfe in die Aufnahme zubekommen. Diese Verfahren habe ich hier in meinem Blog schon erklärt “Workshop – Fokus Stacking”. Dieses Verfahren kann ich nur jedem empfehlen, der Nahaufnahmen von Stillleben Objekten anfertigen möchte. Für mich ist dies ein Fester Bestandteil meiner Fotografieren, gerade wenn ich Pilze fotografiere.

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